Montag, 29. Dezember 2008

Shop der Woche! 52/2008

Shop of the week - 52/2008

Stone Keep

http://slurl.com/secondlife/Azora/65/186/33


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Diese Woche darf ich euch Stone Keep präsentieren.

In dem Shop findet ihr wunderschöne Kleidung für Freie Männer und Frauen, Waffen und vieles mehr!

Schaut mal rein!

http://slurl.com/secondlife/Azora/65/186/33

Kleidung - Allgemeines

Goreaner sind in gewissem Maße eitel und legen sehr viel Wert auf ihre Kleidung und ihr Aussehen. Hohe und auch niedere Kasten pflegen ihre Gewänder und tragen ihre jeweilige Kastenfarbe mit Stolz.

Beim Lesen wird auffallen, dass die meisten Gewänder an die der Erde erinnern. Dies ist keineswegs ein Zufall, die meisten Kleider sind von irdischen Vorlagen übernommen worden. So spiegelt sich zum Beispiel in der "Robe der Verhüllung" eine muslimische Gewandung wider und die Lederschurze der Roten Wilden erinnern stark an die Kleidung der Indianer.

Die Materialien, aus denen die Kleidung hergestellt wird, ähnelt oder gleicht den Materialien der irdischen Kleidung. Ob nun Leder, Samt, Brokat oder Rep, welches mit Baumwolle vergleichbar ist, findet man auf Gor. Für die verschiedenen Materialien, die auf Gor verwendet werden, habe ich einen separaten Beitrag verfasst ("Kleidung – Stoffe"). Dort könnt ihr euch ausführlich darüber infomieren.

Knöpfe und Reissverschlüsse werden nicht benutzt, die Kleidung wird durch Broschen und Nadeln zusammengehalten oder auch durch Bänder und Ledermieder/-gürtel. Haken und Ösen werden hauptsächlich bei den schweren Roben der Freien Frauen verwendet. Auch Sklaven halten ihre spärliche Gewandung mit Mieder, Riemen und Gürtel aus Leder zusammen, manche auch einfach nur mit einer Kordel.

Die folgende Auflistung beinhaltet die Kleidung verschiedener Völker/Gruppen und auch die speziellen Kleidungsstücke, wie z.B. die Robe der Verhüllung.

INFORMATIONEN ZU DEN VERSCHIEDENEN MATERIALIEN, DIE ZUR HERSTELLUNG DER KLEIDUNG VERWERDET WERDEN, BITTE IN "KLEIDUNG – STOFFE" NACHLESEN.

Kleidung - Stoffe

Goreaner legen sehr viel wert auf ihre Kleidung und ihr Aussehen.

Die Mitglieder der Hohen Kasten tragen aufwändigere Gewänder aus edlem Stoff, die meist reicht verziert ist. Die niederen Kasten begnügen sich mit einfachen Rep-Stoff Gewändern. Meist ist die Kleidung aber einfach und funktionell und sitzt locker am Körper.

Knöpfe und Reissverschlüsse werden nicht benutzt, die Kleidung wird durch Broschen und Nadeln zusammengehalten oder auch durch Bänder und Ledermieder/-gürtel. Haken und Ösen werden hauptsächlich bei den schweren Roben der Freien Frauen verwendet. Auch Sklaven halten ihre spärliche Gewandung mit Mieder, Riemen und Gürtel aus Leder zusammen, manche auch einfach nur mit einer Kordel.


Die verschiedenen Materialien zur Herstellung von Kleidung findet ihr hier:


Rep-Tuch / Rep-Stoff:
Rep ist der am meisten verwendete Stoff für goreanische Kleidung. Man findet ihn in allen Kasten und Völkern, bei Freien und auch Sklaven. Der Stoff wird aus dem Samen eines kleinen Busches hergestellt. Dieser Samen enthält weißliches faseriges Material, welches verarbeitet der irdischen Baumwolle. Sie ist leicht einzufärben und in der Regel sehr günstig. Rep-Stoffe gibt es in unterschiedlicher Qualität.

Rep-Tuch ist universell einsetzbar bei den Kleidungsstücken. Meist werden aus ihnen die Tuniken der Freien Männer, vom Krieger bis hin zum Bäcker, die einfachen Gewänder der Freien Frauen und auch die Tuniken, Camisks und Sommer-Kirtle der Sklavinnen hergestellt. Die Schleier der Frauen niederer Kasten sind aus Rep-Tuch und auch die Haarbänder für Sklavinnen bestehen aus Rep-Stoff.



Seide / Brokat / Samt:
Diese drei Stoffe sind nicht nur auf der Erde bekannt, in Gor sind sie ebenfalls beliebt. Diese Stoffe findet man fast ausschließlich bei den Hohen Kasten oder reichen Goreanern. Gerade die Roben der Freien Frauen werden aus ihnen geschneidert und sind in der Regel reich verziert. Selbst die Unterwäsche, wobei Unterwäsche bei Goreanern anders ist als bei uns auf der Erde, wird für die Frauen der gehobenen Schichten Gors aus Seide hergestellt. Schleier können auch aus diesen Materialien gefertigt werden. Umhänge aus Samt und Brokat sind sehr beliebt bei den Frauen der Hohen Kasten und auch bei den wohlhabenden Händlerinnen.


Wolle:
Im kalten Norden wird die Kleidung meist aus Wolle hergestellt. Teilweise wird die Wolle unterschiedlich gesponnen, fein gesponnene Wolle sieht man meist bei den höher gestellten Personen eines Dorfes/einer Stadt, da sie eine höhere Qualität aufweist. Einfache Leute und auch Sklaven tragen hingegen Kleidung aus grober Wolle.

Von den Alaren ist nicht viel bekannt, da sie aber ein Hirtenvolk sind, kann man davon ausgehen, dass ihre Kleidung aus Wolle und Leder hergestellt wird.


Leder:
Lederkleidung wird meist nur bei den Wagenvölkern getragen. Die Männer kleiden sich in bequeme Lederwams (eine Art Lederweste/-jacke) und tragen Lederhosen, die mit einem Gürtel zusammengehalten werden. Freie Frauen tragen lange Lederkleider, welche bis zum Knöchel reichen. Sie stellen auch ihre Stiefel und die Sklavenkleidung (Kalmak, Chatka etc.) aus Leder her.

Die Roten Wilden bekleiden sich in warmen Tagen nur mit einem Lendenschurz. Diese werden vermutlich auch aus Leder bestehen. Alternativ natürlich aus gewebtem Rep-Tuch. Die Mokassins der Wilden sind ebenfalls aus Leder. Die Frauen der Stämme tragen zu den Leggins, die meist aus Rep gefertigt wurden, lange Lederkleider.

Von den Alaren ist nicht viel bekannt, da sie aber ein Hirtenvolk sind, kann man davon ausgehen, dass ihre Kleidung aus Wolle und Leder hergestellt wird.


Fell:
Bei den Wagenvölkern und vorallem in Torvaldsland, wird sehr viel Fell eingesetzt. Sie benutzen es um Jacken oder Westen herzustellen, Verzieren damit Stiefel und Kleider und die Wagenvölker setzen es zusätzlich auch zur Herstellung von Kapuzen und Fellhauben ein. Fellumhänge sind sehr beliebt bei beiden. Gerade in Torvaldsland lieben die Leute Fell. Sie verarbeiten es zu allerlei Kleidungsstücken oder nutzen es, wie die Wagenvölker, zur Verzierung ihrer Kleidung. Der Aspekt der Wärme eines Fells hat aber Vorrang vor der Ästethik der Kleidung.

Die Stämme der Roten Wilden verwenden ebenfalls Fell an kalten Tagen. Jagdmäntel, Fellmützen und auch Fellverzierungen sind bei ihnen beliebt.

Panther-Mädchen benutzen Fell als Kleidung, seltener Leder. Ihre Fellbekleidung ist sehr knapp und funktional gehalten.


Rencefasern:
Die Rencebauern verwenden selbst ihre Rencepflanzen zur Herstellung der Kleidung. Die Rencepflanze ist eine sehr faserige Pflanze und daher ist die Kleidung nur eine schlechte als rechte Bekleidung.


Rinde:
Die Bauern im goreanischen Regenwald haben eine Besonderheit: sie stellen aus der inneren Rinde des Schotenbaumes Rindenkleidung her.


Federn:
In den Dschungelgebiet wird an einer Stelle der Bücher ein Umhang aus Federn des Kronen-Lit und des Frucht-Tindel erwähnt. Diese sind aber sehr selten, so dass man davon ausgehen kann, dass es von diesen Federn nur einen Umhang, für den Ubar Bila Haruma gibt. Andere Bewohner des Dschungels werden sich mit Federn häufig vorkommender Vögel schmücken.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Kleidung - Freie Männer / Krieger

Freie Männer tragen ärmellose Tuniken, die an die frühen Zeiten des römischen Reiches anlehnen. Im Regelfall sind diese aus Rep-Stoff gefertigt und werden mit einem Gürtel oder bei niederen Kasten mit einer einfache Kordel zusammegehalten. Die Mitglieder höherer Kasten können auch Tuniken aus hochwertigeren Materialien, wie z.B. Samt tragen. Tuniken aus Wolle werden meist in der kälteren Jahreszeit verwendet. Die Tuniken von höhen Kastenangehörigen oder den angesehenen/reichen niederen Kasten werden in der jeweiligen Kastenfarbe eingefärbt und getragen um so allen anderen ihren Status zu zeigen. Niedere Kasten haben zu ihrer meist braunenTunika noch eine Schürze, die in der jeweiligen Farbe ihrer Kaste eingefärbt wurde und somit ihre Kastenzugehörigkeit wiederspiegelt.

Zu den Tuniken kleiden sich die Freien Männer, je nach Wetter, in Umhänge aus Rep, Wolle oder Fell.

Bei einigen Städten wird das Emblem der Stadt auf die Tunika und/oder den Umhang eingestickt um so die Zugehörigkeit zum Heimstein zu zeigen.

An den Füssen tragen sie Sandalen, die fast bist zu den Knien geschnürt werden. Stiefel sieht man auch des Öfteren, aber meist in nördlicheren Regionen. Sie werden aus Fell gefertigt oder auch aus Leder und werden mit Fellbesatz veriert.


Krieger:

Angehörige der Kriegerkaste kleiden sich in rote bzw. scharlachrote Tuniken, welche aus Rep-Stoff gefertigt sind. Die Tuniken werden mit einem Gürtel aus Leder zusammengehalten.

Üblicherweise tragen sie Umhänge und Sandalen zu ihrer Tunika. Sie erinnern ein wenig an die Kämpfer der Antike. In nördlichen Gebieten werden eher Stiefel getragen und auch Hosen aus Rep-Stoff sind dort nicht ungewöhnlich.

Während eines Kampfes schützen sich die Krieger mit Helmen vor Verletzungen am Kopf. Die Helme haben unterschiedliche Formen, die je nach Region/Volk variieren. Der gewöhnliche Helm gleicht den griechischen Helmen auf der Erde. Der Schlitz ist wie ein Ypsilon geformt und legt Augen, Nase und Mund frei. Sie werden aus solidem Metall gefertigt und sind meist mit Leder ausgepolstert. Einige Helme weisen eine Kammplatte auf, wo die Kreiger ihre Abzeichen oder einen Kamm befestigen können. Viele schmücken ihre Helme auch mit Sleenhaar.

Einige Regionen Gors haben spezielle Helme. Im Norden, in Torvaldsland, tragen die Krieger konische Helme mit einem Nasenschutz. Sie lassen sich hoch und runter schiebe. Sie besitzen im Nackenbereich und an den Seiten Ketten, manche weisen auch Hörner auf, die als Schmuck oder auch Rangsymbol des Kriegers gelten.

Des Weiteren führen die meisten Kämpfer noch Schilde mit sich. Ein Schild besteht aus gehärtetem überlappendem Leder und weist Messingreifen zur Verstärkung auf. Diese Schilde werden meist aus mehreren Schichten hergestellt und genietet. Viele der Schilde sind auch lackiert. Die Krieger einer Stadt oder eines Volkes versehen ihre Schilde mit dem Wappen der Stadt oder dem Erkennungszeichen eines Stamms/Volkes. Gesetzlose und Verstoßene haben keine Abzeichen auf ihren Schilden, sie besitzen keinen Heimstein oder sind kein Mitglied eines Stammes , für den sie kämpfen.

In SL-Gor sind die Krieger meist mit Stoffhosen und Hemden/kurzen Tuniken bekleidet und manche tragen am Oberkörper nur das Ledergeschirr für ihre Waffen. Leider tragen die meisten von ihnen Lederklamotten und wirken eher wie Biker und nicht wie Goreaner.

Kleidung - Freie Frauen

Robe der Verhüllung

Eine Freie Frau kleidet sich gewöhnlich in einem Gewand, das auch „Robe der Verhüllung“ genannt wird. Je nach gesellschaftlichem Rang und Kastenzugehörigkeit ist das Kleid aufwändig und punkvoll ausgeschmückt. Bei dieser Art von Gewändern ist der Körper der Frau vollständig verborgen.

Frauen niederer Kasten werden weniger Roben besitzen, als eine Frau der hohen Kasten und auch nicht so detailliert ausgearbeitet sein. In der Regel kann man sagen: je höher der Status der Freien Frau, desto komplexer die Roben der Verhüllung. Die Robe kann in vielen Farben getragen werden, aber meist werden Freie Frauen die Farbe ihrer jeweiligen Kaste.

Die Robe der Verhüllung besteht aus mehreren Schichten. Je höher die Schicht, desto steifer und wuchtiger wird die Robe sein. Die Roben werden durch viele Haken und Ösen gesichert und es bedarf einige Zeit um diese anzulegen oder auch wieder abzulegen. Meist helfen Sklavinnen den Freien Frauen beim Anziehen dieser Kleidung. Viele der Roben wadenlang oder gehen bis ganz zum Knöchel hinunter.

Die unterste Schicht bildet, wie auf der Erde auch, die Unterwäsche. Dabei sollte man aber beachten, das es Büstenhalter und Strümpfe auf Gor nicht gibt. Bei Frauen hoher gesellschaftlicher Schichten, bzw. hohem Kastenstatus, besteht diese Unterwäsche aus edlen Stoffen wie z. B. Seide. Bäuerinnen und andere Frauen der niederen Kasten hingegen tragen einfache Unterwäsche aus Rep-Stoff.

Darüber wird die Haus-Robe getragen, sie ist sehr flexibel und aus weichem, fließenden Stoff gemacht. Dies gestattet der Frau sich bequem darin zu bewegen.

Darauf folgt eine Straßen-Robe, sie ist aus einem etwas steiferen Material gemacht und lässt die Bewegungen des Körpers nicht so offensichtlich erscheinen. Dazu werden oft Handschuhe getragen, vor allem in den kälteren Gebieten von Gor.

Frauen hoher Kasten werden darüber eine Robe tragen, die z.B. für offizielle Anlässe gedacht ist. Diese wird aus edlen Stoffen gefertigt sein und wird auch Perlen, Brokat und aufwändige Stickereien aufweisen.

Es gibt viele weitere Arten von Roben, die aber nicht genau beschrieben werden. So trägt z.B. Tiffany Collins oder auch Lady Sheila, die Tatrix von Corcyrus eine Staatsrobe bei offiziellen Anlässen. Man kann also davon ausgehen, das diese Robe ein prunkvoll ausgestattetes Gewand ist, das keinen Zweifel am Status einer Tatrix lässt.

In SL-Gor gibt es viele Freien Frauen, die eher freizügig herumlaufen und sich dann wundern, wenn sie versklavt werden. Als Freie sollte man sich der goreanischen Kleidung bewusst sein und diese auch tragen, um so den Gefahren Gors aus dem Wege zu gehen....es sei denn: man möchte versklavt werden!


Schleier

Der Schleier einer goreanischen Freien Frau ist wie auch die Robe der Verhüllung ein wichtiges Kleidungsstück. Es gilt das gleiche, wie für die Roben: Frauen hoher Kaste haben viel mehr Schleier und auch prunkvollere als eine Frau der niederen Kaste

Frauen von hohem gesellschaftlichen Rang oder Angehörige der hohen Kasten tragen einen aufwendigen Schleier. Dieser drückt auch ihren Hochmut gegenüber den niederen Kasten in ihrem Heimstein aus. Sie sehen die niederen Kasten nicht als würdig genug an, das Antlitz einerhochgestellten Freien Frau zu sehen. Einige dreiste Freie Frauen jedoch, tragen gar keinen Schleier in der Öffentlichkeit, was des Öfteren zu Beleidigungen der Freien führt. Eine Ausnahme bildet da die Region Torvaldsland. Dort ist es den Frauen meist gestattet, sich in ihrer eigenen Stadt ohne Schleier zu zeigen. Familienmitgliedern gegenüber legen die Freien Frauen den Schleier manchmal ab. Dies muss nicht sein, aber viele tragen innerhalb des eigenen Hauses keinen Schleier. Es kommt auch vor, dass sie selbst wenn Gäste im Hause sind, sich ohne ihn präsentieren. Beim Essen und trinken wird der Schleier im Regelfall nicht abgelegt. Die meisten Frauen heben ihn nur leicht an und beim Trinken kann es sogar vorkommen, dass sie durch den Schleier ihr Getränk zu sich nehmen.

Das Entfernen des Schleiers einer Freien gegen ihren Willen ist ein ernstzunehmendes Verbrechen in Gor. Es birgt für einen Mann auch Gefahren, den Schleier gewaltsam zu entfernen, manche Frauen befestigen ihn mit vergifteten Nadeln in ihrem Haar.

Der Schleier einer Frau von niederer Kastenzugehörigkeit ist ein einfacher Schleier, meist auch aus Rep-Tuch gefertigt wo hingegen eine Frau der hohen Kaste sehr edle Schleier trägt. Bei offiziellen Anlässen können es teilweise bis zu zehn Schleier gleichzeitig sein. Man kann sagen, das der oberste Schleier der schwerste und undurchsichtigste ist und jeder darunter liegende ist weicher und flexibler als sein Nachfolger.

Ein Schleier wird um den Kopf der Frau gewunden und mit speziellen Schleier-Nadeln befestigt. Für die Augen wird oft nur ein schmaler Schlitz ausgelassen.
Im Regelfall tragen die Frauen nur ein oder zwei Schleier: den „Straßenschleier“ und den „letzten Schleier“.

Es gibt zwei Arten von Schleiern, die direkt auf der Haut getragen werden, zum einen der „letzte Schleier“ oder auch „leichter Schleier“ genannt und der „intime Schleier“, der vollkommen durchsichtig ist. Dieser Schleier ist sind sehr lang, so dass er bei mehrmaligen winden um den Kopf undurchsichtiger wird.

Darüber wird ein „Freiheits-Schleier“ getragen, auch bekannt als „Bürger-Schleier“. Darauf folgt der „Schleier des Stolzes“ und dann der „Haus-Schleier“. Diesen wird eine Freie Frau, wie der Name schon sagt, in ihrem eigenen Haus tragen.

Ein schwerer Schleier, der meist in der Öffentlichkeit getragen wird, ist der „Straßen-Schleier“. Er besteht aus einem schweren Stoff und ist absolut undurchsichtig. Somit wird den Männern jeder Blick auf ihr Gesicht verwehrt. Der „Straßen-Schleier“ ist meist der oberste Schleier einer Freien Frau.

Darüber werden nur noch Schleier getragen, die den Status einer Trägerin deutlich machen, wie z.B. ein „Staats-Schleier“. Er wird von einer Tatrix oder Ubara, also einer Frau von hohem Rang getragen, meist nur bei offiziellen Anlässen. Sei sind sehr aufwändig ausgearbeitet und vollkommen undurchsichtig.

Zu einer Robe der Verhüllung tragen Freie Frauen meist Sandalen oder Slipper, vornehmlich in weiss. Viele tragen auch hohe Platauschuhe in der Öffentlichkeit um auf ihre Untergebenen bzw. die niederen Kasten herabblicken zu können. In manchen Fällen werden auch Stiefel getragen, besonders häufig kommt dies in den nördlichen Regionen, wie z.b. Torvaldsland vor. Die Stiefel werden aus Fell und/oder Leder gefertigt und schützen sie vor Kälte und Schnee.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Kleidung - Panther und Taluna Mädchen

Panther

Die Panther-Mädchen in den Wäldern kleiden sich in Felle, mit Vorliebe die Felle eines Waldpanthers, woher auch ihr Name stammt. Ihre sehr knappe Bekleidung verhüllt nur in sehr geringem Maße ihren Körper. Roben der Verhüllung, Tuniken und Schleier gibt es bei ihnen nicht. Auch Kleidung aus Leder ist sehr selten bei ihnen.

Taluna

Die Talunas aus dem Dschungel ähneln den Panthern. Auch sie tragen tragen sehr knappe Gewänder. Diese werden aus Häuten der Tiere hergestellt, die sie jagen oder auch aus deren Fellen.



***Copyright: Syleena Sheridan***

Kleidung - Wagenvölker

Bei den Wagenvölkern ist Leder auch sehr beliebt. Die Männer kleiden sich in einen Lederwams. Westen und Jacken, die meist aus Fell hergestellt wurden und teilweise verziert sind und dazu Lederhosen, die von einem 5-fach geschnallten Gürtel gehalten werden. Ihre Kleidung erinnert stark an die Kleidung der Mongolen der Erde. Die Frauen der Wagenvölker tragen lange Lederkleider. Die Kleider sind fast bodenlang und können in der kalten Jahreszeit mit Fell verziert sein. Frauen der Wagenvölker tragen keine Schleier, ihre Haare sind zu Zöpfen geflochten und ihnen ist es verboten Seide zu tragen, dies ist, wie eignetlich überall, nur Sklavinnen vorbehalten.

Im Winter wird auch bei der Kleidung der Wagenvölker Fell bevorzugt. Männer, Frauen und auch Sklaven tragen im Winter Hosen, Fellmäntel und Kappen aus Fell, die auch ihre Ohren schützen und unter dem Kinn zusammengebunden werden sowie Fellstiefel, um sich gegen die Kälte zu schützen. Die meisten Fellmäntel der Männer haben zusätzlich noch Kapuzen, welche perfekt auf die konisch geformten Helme der Krieger der Wagenvölker passen. Dazu wird beim Reiten auch ein weicher Windschal aus Leder getragen, der den Wind abhalten soll. Die Stiefel sind ebenfalls aus Leder und oft mit Fell besetzt, im Winter sind sie fast komplett aus Fell gefertigt. Die Wagenvölker benutzen ebenfalls Schilde, ihre sind aber klein und rund, aus Leder gefertigt und meist gläzend lackiert.

Die Krieger der Wagenvölker tragen zusätzlich konische Helme wenn sie kämpfen. Diese weisen jedoch ein Netz von Ketten auf, die über das Gesicht verlaufen und nur die Augen freilassen. Die Helme dort werden meist mit Fell geschmückt.

Sklavinnen der Wagenvölker tragen vier Kleidungsstücke, jeweils zwei in rot und zwei in schwarz: Curla, Chatka, Kalmak und Koora. Diese Art der Sklavenkleidung wird auch Kajir genannt. Die Curla ist ein rotes Hüftband, welches die Mädchen tragen, die Chatka, ein schwarzer Lederstreifen, wird vorn über die Curla gezogen und dann zwischen den Beinen der Sklavin hindurch wieder hinten über die Curla gezogen. Eine Chatka wird in der Regel sehr eng angelegt. Das Kalmak, eine kurze offene Weste ohne Ärmel, wird ebenfalls aus schwarzem Leder hergestellt. Da Sklavinnen ihre Haare immer offen Tragen müssen, verwenden die Mädchen die Koora. Dies ist ein roter Stoffstreifen, der als Stirnband getragen wird. Männliche Sklaven hingegen kleiden sich nur in eine ärmellose Arbeitstunika, die auch Kes genannt wird. Auch sie wird aus schwarzem Leder gefertigt. Zusätzich tragen alle männlichen Sklaven noch Fußfesseln, die mit einer Kette von ca. 30 cm Länge verbunden sind.

Die Wagenvölker warten noch mit einer Besonderheit auf: die Nasenringe. Alle Freien Frauen und auch die Sklavinnen tragen diese Ringe. Sie bestehen aus Gold und sind sehr zierlich.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Kleidung - Roten Wilden

Die Männer der Roten Wilden tragen, wie man es etwa von Indianern auf der Erde kennt, nur einen Lendenschurz. Dieser ist meist aus Leder manchmal auch aus weichem Stoff hergestellt und wird durch eine Kordel bzw. einen Gürtel festgemacht. Dieser ist rein für die männlichen Personen gedacht, Frauen oder Sklaven in einem Lederschurz werden als Beleidigung angesehen. Normalerweise tragen die Frauen der Roten Wilden Hemdkleider aus Leder und darunter Leggins, welche aus Leder oder auch Rep-Stoff gefertigt sind.

In den kalten Monaten wird viel Fell getragen. Mützen, Umhänge und auch Westen und Jacken. Die Männer tragen dann zusätzlich noch Leggins unter ihrem Lendenschurz und Hemden um die Kälte fernzuhalten. Je nach Jahreszeit sind die Kleider und auch die Leggins der Frauen länger.

Die Schuhe der Roten Wilden, wie oben bereits erwähnt, sind Mokkassins. Je nach Stamm werden diese mit verschiedenen Schnittmustern versehen. Sie sind sozusagen das "Profil" der Schuhe. Mit diesem Profil kann man den Träger einem Stamm zuordnen. Diese Art der Identifizierung ist aber keineswegs so einfach wie es klingt. Feinde eignen sich die Mokkassins eines anderen Stammes an und hinterlassen so "falsche Spuren". Zur Winterzeit werden wärmere Mokkassins getragen. Sie haben dan meist einen Fellbesatz oder bestehen teilweise komplett aus Fell. Zusätzlich werden sie mit Haaren und/oder getrocknetem Gras ausgestopft um die Wärme zu halten.

Sklavinnen tragen die abgelegten Hemdkleider der Freien Frauen und im Winter auch Mokkassins sowei Umhänge aus Fell.

Eine Besonderheit bei den Roten Wilden sind die Waniyanpi. Waniyanpi bedeutet "zahmes Vieh" und bezieht sich auf eine Gemeinschaft der Sklaven auf dem Gebiet der Roten Wilden. Die Gewandung der Waniyanpi besteht aus grauem Stoff, vermutlich Rep-Stoff. Die Kleidung wird leider nicht näher erläutert, aber man geht davon aus, dass es Gewänder sind, die den Hemdkleidern der Frauen der Roten Wilden ähneln. An den Füßen tragen sie statt Mokkassins nur Lumpen.

***Copyright: Syleena Sheridan***

Kleidung - Dschungelbewohner

Die Bekleidung der Dschungelbewohner wird kaum in den Büchern erwähnt. Ein Beispiel dafür, wie die Bekleidung aussehen könnte ist Bila Haruma. Der Ubar eines recht grossen Territoriums trägt einen Lendenschurz aus Fell um seine Hüften und einen Umhang, gefertigt aus den Federn zweier Vögel. Da diese Federn sehr selten sind, kann man davon ausgehen, dass nur ein Ubar einen solchen Umhang hat.

Die Vermutung, dass die Bewohner des Dschungels Lendenschurze aus Fell und Tierhäuten tragen, ist wohl am ehesten zutreffend. Vielleicht werden sie auch Rep-Stoff getauscht haben oder gar selbst anbauen um so Kleidung herzustellen.

Manche Bauern aus der Dschungelregion nutzen auch die Rinde des Schotenbaumes um Kleidung herzustellen. Aus dieser Rinde gewinnen sie faserige Stoffe, die dann zu spärlichen Tuniken oder Lendenschurze zusammengenäht werden.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Kaste der Krieger - kurze Version

Krieger gehören zu einer der fünf hohen Kasten in Gor. Sie tragen scharlachrote Kleidung, meist Tuniken.

Der Lebensweg eines Kriegers wird von dem Krieger-Kodex (Kodex separate siehe Notecard) geprägt. Sie halten sich in der Regel an diesen strengen Krieger-Kodex obwohl es auch seltene Fälle gibt, in denen dieser außer Kraft gesetzt wird. Angehörige der Kriegerkaste leben und sterben für ihren Heimstein.

Die Krieger werden einer intensiven körperlichen und mentalen Ausbildung unterzogen. Neben dem Nahkampf und diversen Taktiken, erlernen sie den Umgang mit Schwertern und Bögen. In speziellen Regionen werden sie an Krummsäbeln, typisch für die Tahari und mit der Axt, in den nordischen Gegenden, ausgebildet.

Auf Gor gibt es auch sogenannte Unterarten der Kriegerkaste, die nie ausdrücklich beschrieben werden. Tarnreiter, z. B. beherrschen die großen, falkenähnlichen Raubvögel und die Thalarion-Kavallerie reitet auf goreanischen Groß-Echsen in den Kampf.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Kaste der Krieger - lange Version

Die letzte Kaste in der Reihenfolge der 5 hohen Kasten Gors ist die Kriegerkaste. Angehörige dieser Kaste kleiden sich in rote bzw. scharlachrote Tuniken. Üblicherweise tragen Krieger Umhänge und Sandalen zu ihrer Tunika. Sie erinnern ein wenig an die römischen Kämpfer der Antike. In nördlichen Gebieten werden eher Stiefel getragen und auch Hosen sind dort nicht ungewöhnlich. In SL-Gor sind die Krieger meist mit Stoffhosen und Hemden/kurzen Tuniken bekleidet und manche tragen am Oberkörper nur das Ledergeschirr für ihre Waffen.

Als Rarius, das goreanische Wort für Krieger, werden nicht nur die Angehörigen der Roten Kaste bezeichnet, sondern auch die Kämpfer der verschiedenen Wagen- / Nomadenvölker. Ebenso wie die Torvaldslander, die das Kastensystem nicht übernommen haben und auch Kämpfer aus anderen Gruppen/Kulturen Gors. Rarius oder Rarii (Plural) ist ein Wort für männliche Goreaner, in keinem Buch wurde eine Frau als "Rarius" oder in einer weiblichen Form des Wortes, bezeichnet.

Ein weiterer Punkt, der in den Büchern nicht explizit erwähnt wird, sind die Unterkasten. Bei der Kaste der Krieger wäre es durchaus denkbar, dass es Unterkasten für Tarnreiter, Kavallerie etc. gibt. Bei vielen Positionen kann man darüber diskutieren ob es eine Unterkaste ist oder nur eine Stellung in der Kaste. Z.B. werden Stadtwächter als Unterkaste behandelt oder als Stellung/Rang innerhalb der normalen Kastenpositionen? Bei Tarnreitern oder der Kavallerie der Thalarionreiter kann man durchaus eine Unterkaste vermuten, da diese Krieger eine zusätzliche Ausbildung erhalten und spezielle Fähigkeiten benötigen.

Ausbildung:

Die Länge einer Ausbildung zum goreanischen Krieger wird in den Büchern nicht erwähnt. In der Regel geht man aber davon aus, dass sie Jahre dauert und nicht, wie bei Tarl Cabot beschrieben, Wochen oder Monate. Die Ausbildung umfasst körperliche und auch mentale Gebiete, Waffenkunde und den Ehrenkodes der Krieger. Viele Goreaner sind des Lesens und Schreibens nicht mächtig, daher lernen sie in den Kriegsschulen diese Dinge meist durch hören und einprägen.

Der Kodex spielt im Unterricht eine große Rolle. Er ist sehr komplex und trotz der Fähigkeit sich viele Dinge gut merken zu können, schwer zu erlernen. (Anm.: näheres zum Kodex bitte im separaten Post nachlesen)

Ein weiterer Aspekt der Ausbildung ist der mentale Bereich, indem die Krieger geschult werden. Sie lernen Dinge intensiv zu beobachten und darauf zu reagieren. Sie sollen gefährliche Situationen im Unterbewusstsein erfassen und im Kopf durchspielen. Dies ermöglicht ihnen Angriffe zu erahnen und sich somit vor ungeliebten Überraschungen zu schützen. Zurückhaltung ist ein weiterer Bereich, den sie während dieser Schulungen erlernen. Nicht immer sollte sich ein Krieger, mit einer Waffe in der Hand, in einen vermeidlichen Kampf stürzen. Krieger werden darauf trainiert, nach den Umständen zu handeln und nicht immer so zu reagieren, wie das Gegenüber es vielleicht erwartet. Sich zu tarnen und seinen Gegner zu täuschen ist für sie ebenfalls wichtig. Eine schnelle Bewegung lässt einen Krieger aggressiv erscheinen und somit stellt sich der Gegner darauf ein. Langsame, bedachte Bewegungen hingegen wiegen das Gegenüber in Sicherheit und verschaffen dem Krieger einen Vorteil bei seinem Angriff, der dann meist überraschend für den Gegner kommt.

Die andere wichtige Komponente der Kriegerausbildung ist die Kampfkunst. Dabei ist anzumerken, dass sie im bewaffneten und auch unbewaffneten Kampf trainiert werden. Neben der Waffenkunde wird jeder Anwärter der Umgang mit gängigen Waffen, wie Schwert, Speer, Dolch, Bogen und Armbrust, erlernen. Ein Krieger muss in der Lage sein, seine Waffen mit beiden Händen zu führen, falls eine Hand einmal verletzt wird. (Anm.: näheres über Waffen bitte in "Waffen und Rüstungen" nachlesen)

Für lange Märsche wurde ein spezieller Gang entwickelt: der Krieger-Schritt. Es handelt sich hierbei um einen langsamen Trab, der selbst mit voller Ausrüstung über längere Zeit durchgehalten werden kann. Normalerweise schaffen Krieger damit bis zu 90 Pasang, einige sogar mehr.


Informationen zu Tarnreitern und anderen Gruppen der Krieger (Kasten – Krieger), Söldnern (Rollen – Diverse) und Waffen und Rüstungen (Basiswissen und Kasten – Krieger) findet ihr in den speziellen Beiträgen


***Copyright: Syleena Sheridan***

Shop der Woche! 50 + 51 /2008

Shop der Woche Nr. 51:


Torvalds Forge - Rustic Amenities


http://slurl.com/secondlife/Nordmaar/64/169/27


Torvalds Forge hat sich, wie der Name schon sagt, auf die Region Torvaldsland spezialisiert.

Ihr findet dort Möbel, sehr schöne Chores/Hausarbeiten für Sklaven, die sehr liebevoll animiert sind, Kleidung der Torvies und vieles mehr!

Schaut mal rein!

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Shop der Woche Nr. 50:



Andera Shermer Weapons & more

http://slurl.com/secondlife/Collar/240/48/2


Sehr detailgetreue goreanische Waffen, vom Bogen über eine sher schöne Armbrust bis zur Axt kann man dort richtig gut einkaufen.

Andera bietet auch Einrichtungsgegestände für eine Schmiede und weitere goreanische Accessoirs an.

Ein kleines Special:
Im Shop gibt es einen Vendor mit einer feinen Auswahl an Sklaventuniken und Kirtles von Dee's Tailoring.

Schaut mal rein!

Sonntag, 28. Dezember 2008

Hohe Kasten

Es gibt 5 hohe Kasten auf Gor, die Eingeweihten, die Schriftgelehrte, die Ärzte, die Hausbauer und die Krieger.

Jede Kaste hat teilweise ihre eigenen Gesetze, die in einem Kodex niedergeschrieben sind. Dieser jeweilige Kodex sichert das Miteinander und auch den Eintritt von Neulingen in die Kaste. Jedes Mitglied ehrt diesen Kodex. Dennoch gibt es übergreifende Gesetze, die alle Kasten betreffen und die goreanische Gesellschaft regeln.

Auch besitzen diese Kasten teilweise Unterkasten. Meist sind diese nicht immer in den Bücher explizit benannt, aber von der Logik her wäre es denkbar, dass es z.B. bei den Kriegern eine Unterkaste der Tarnreiter gibt und bei den Schriftgelehrte wurden auch einige Unterkasten, wie die der Geographen, Buchhalter etc. beschrieben.

Jede dieser Kasten hat auch ihre eigene Kastenfarbe, die sie mit Stolz tragen. Die Wissenden tragen die Farbe weiss, die Schriftgelehrte blau, gelb ist die Farbe der Hausbauer, Ärzte und Heiler bedienen sich grüner Kleidung und die Krieger tragen rot.

Näheres zu den Hohen Kasten findet Ihr in den entsprechenden Posts über die jeweilige Kaste.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Waffen und Rüstungen – Allgemeines

Hier berichte ich über Rüstungen und gebe einen Einblick in die Waffen Gors. Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Waffen findet ihr in den speziellen Posts.

Die Waffen auf Gor wurden nach den Gesetzen der Priester Könige eingeführt und werden nach diesen auch weiterhin entwickelt. Rüstungen, so wie wir sie von der Erde kennen, also Kettenhemden, schwere Metallschienen und –panzer die den Körper schützen sollen und selbst Lederrüstungen sind auf Gor nicht erlaubt. Irdische Feuerwaffem. Schiesspulver und Sprengstoff sind ebenfalls nicht üblich auf Gor, ihre Entwicklung und Einfuhr ist verboten.

Um dies alles zu gewährleisten nutzen die Priester Könige ihre zahlreichen Raumschiffe. Sie sichen mit deren Hilfe die Oberfläche des Planeten nach dieser Art von Waffen ab. Des Weiteren haben sie viele menschliche Spione, die ihnen über aussergewöhnliche Waffen Bericht erstatten. Bei einer Verletzung der Waffengesetze, egal ob durch Menschen oder Kurii, droht ihnen der gefürchtete Flammentod. Jeder wird, früher oder später, diesen Tod sterben, auch wenn es manchmal ein Jahr dauert, bis die Verbrecher entdeckt werden und sterben. Selbst die Kurii, die des öfteren Waffen von der Erde eingeschmuggelt haben, fürchten diese Art des Todes.


Rüstungen:

Wie bereits erwähnt gibt es die auf der Erde bekannten Rüstungen nicht auf Gor. Sie benutzen nur Schilde und Helme. Die schwere Lederkleidung der Tarnreiter kann nicht als Rüstung gezählt werden, sie dient lediglich dazu, den Reiter vor dem Tier zu schützen.


Helme:

Der gewöhnliche Helm gleicht den griechischen Helmen auf der Erde. Der Schlitz ist wie ein Ypsilon geformt und legt Augen, Nase und Mund frei. Sie werden aus solidem Metall gefertigt und sind meist mit Leder ausgepolstert. Einige Helme weisen eine Kammplatte auf, wo die Krieger ihre Abzeichen oder einen Kamm befestigen können. Viele schmücken ihre Helme auch mit Sleenhaar. Ohne einen Helm wäre ein Schlag, z.B. mit einem Schwert, fast immer tödlich. Der Helm schützt diesen empflindlichen Bereich und zwingt den Gegner dazu, sein Können unter Beweis zu stellen und nicht auf einem Glücktreffer zu hoffen.

Einige Regionen Gors haben spezielle Helme. Im Norden, in Torvaldsland, tragen die Krieger konische Helme mit einem Nasenschutz. Sie lassen sich hoch und runter schiebe. Sie besitzen im Nackenbereich und an den Seiten Ketten, manche weisen auch Hörner auf, die als Schmuck oder auch Rangsymbol des Kriegers gelten.

Die Krieger der Wagenvölker bevorzugen auch konische Helme. Diese weisen jedoch ein Netz von Ketten auf, die über das Gesicht verlaufen und nur die Augen freilassen. Die Helme dort werden meist mit Fell geschmückt.


Schilde:

Die beliebeste und am weitesten verbreitete Form der Schilde ist die runde From. Es gibt aber auch, je nach Region, Stadt oder Volk, ovale Schilde.

Ein Schild besteht aus gehärtetem überlappendem Leder und weist Messingreifen zur Verstärkung auf. Diese Schilde werden meist aus mehreren Schichten hergestellt und genietet. Viele der Schilde sind auch lackiert. Die Krieger einer Stadt oder eines Volkes versehen ihre Schilde mit dem Wappen der Stadt oder dem Erkennungszeichen eines Stamms/Volkes. Gesetzlose und Verstoßene haben keine Abzeichen auf ihren Schilden, sie besitzen keinen Heimstein oder sind kein Mitglied eines Stammes , für den sie kämpfen.

Speziell erwähnte Schilde aus den Büchern sind z.B. die der Krieger aus Turia oder die der Alaren. Sie sind leicht oval. Die Wagenvölker benutzen kleine runde Schilde, aus Leder gefertigt und meist gläzend lackiert. Rencebauern verwenden kleine, aus Rence geflochtene Schilde. Bei den Roten Wilden hingegen, sind die kleinen, aus Kailuak-Leder hergestellten Schilde üblich. Sie verzieren ihre Schilde mit medizinischen Zeichen, die den Träger beschützen sollen. Sie glauben, dass unehrenhaftes Verhalten oder Lügen den Schutz des Schildes wirkungslos machen. Eingeborene des Jungles in Schendi verwenden lange ovale Schilde, die Menschen des Ukungu Jungles versehen ihre Schilde zusätzlich noch mit Federbüscheln. Unten befestigt bedeuten sie, dass Tiere gejagt werden, sind die Büschel dagegen oben befestigt, dann stehen Menschen auf der Jagsliste. In Torvaldsland werden kleine runde Schilde zur Verteidigung genutzt, die aus Holz gefertigt werden.


Waffen:

Die beliebtesten und zugleich auch weit verbreiteten Waffen der Goreaner sind das Schwert, die Armbrust und der Bogen. In den Büchern werden jedoch auch zahlreiche andere Waffen erwähnt, die teilweise nur in bestimmten Regionen benutzt werden. Floretts, Degen und Rapier sind gänzlich unbekannt auf Gor, wie auch die Art mit diesen zu kämpfen. Auch auf der Erde übliche orientalische oder bei Europäern beliebte Waffen, sind nicht zu finden auf Gor.
(Anm.: Informationen in "Krieger – Schwerter, Dolche & Messer")

Es gibt viele verschiedenen Bögen, doch der in den Büchern oft erwähnte und sehr ausführlich beschriebene Bogen ist der Langbogen oder auch Bauernbogen genannt. Angehörigen der Roten Kaste verwenden ihn nicht, da er für ihre Vorstellungen keine würdige Waffe ist. Der Hornbogen wird hauptsächlich von den Roten Wilden und Torvaldsländern sowie den Wagenvölkern benutzt. In den Büchern werden auch schmale, gerade Bögen beschrieben, die bei der Jagd auf Tabuk und Sklaven eingesetzt werden. Dies ist aber nicht sehr ausführlich und wird nur am Rande eines Geschehens angemerkt.
(Anm.: Informationen in "Krieger – Bögen & Armbrust")

Äxte sind typische Waffen im Norden Gors. Torvaldsländer und auch die Alaren sind wohlbekannt im Umgang mit ihnen. Die Axt ist aus Eisen gefertigt, groß und schwer und besitzt einen langen Schaft, der manchmal auch gegen den Feind eingesetzt wird. Eine Bola ist die ursprüngliche Waffe der Wagenvölker. Es ist eine Wurfwaffe, die vorallem vom Rücken einer Kaiila geworfen wird. Sie besteht aus mehrern Lederbändern, an deren Enden Gewichte eingenäht sind. Für Tiere oder auch Menschen, die damit gefangen werden sollen, ist es fast unmöglich einer Bola zu entfliehen. Seile sind auf Gor auch Waffen. Diese Seile sind mit Leder umflachst und dienen meist zum Einfangen von Sklaven oder auch Feinden. Die Tuchuk, ein Nomadenstamm, ist berühmt für den Umgang mit den Seilen. Der Stab ist eine weitere übliche Waffe der Bauern. Mit Stäben verteidigen sich die Bauern selbst gegen Schwertkämpfer, meist jedoch ist ein Stab aber ein reiner Wegbegleiter der Bauern bei der täglichen Arbeit.
(Anm.: Informationen in "Krieger – Axt, Bola, Seil & Stab")

Die Fischer des westlichen Ufers sowie der Inseln benutzten das Netz und den Dreizack zur Verteidigung. Der Dreizack wird auch Sumpfspeer genannt und weist manchmal auch nur 2 statt 3 Spitzen auf. Im antiken Rom wurden Netz und Dreizack bei den Kämpfen der Gladiatoren eingesetzt. Auch in Gor sind es häufig verwendete Waffen bei dieser Art von Kämpfen.

Die Harpune ist eine Waffe zur Jagd auf Meeresbewohner, wie Wale oder den Meeressleen. Ihre Länge beträge ca. 8 Fuß (2,4 m) und ihr Durchmesser ist meist 2 ½ Inch (6,2 cm). Der vordere Schaft besteht aus Knochen, der restliche Schaft aus Holz. An dem Knochenstück, welches den vorderen Teil der Harpune bildet ist eine scharfe Schieferspitze angebracht. Diese kann sehr tief in das Fleisch der Beute eindringen, wenn sie mit der entsprechenden Kraft geworfen wird.

Eine weitere Waffe bei Gladiatoren-Kämpfen sind die Cestus, die Panzerhandschuhe. Es gibt mehrere Arten dieser Handschuhe. Im Regelfall haben sie Spitzen an den Fingerkuppen, doch es gibt auch Varianten die Klingen an den Fingerspitzen besitzen. Deren Wirkung ist meist tödlich. Ein Beispiel für solch einen Pnazerhandschu ist der Vierklingen-Dolch-Cestus von Anango. In den nördlichen Regionen wird diese Waffe auch eingesetztt, hier aber als Axtpanzerhandschuh. Man findet ihn bevorzugt im östlichen Skjern.

Einige Waffen sind, wie bereits erwähnt, regions- oder völkerspezifisch. Die Roten Wilden nutzen noch zwei Waffen, die sonst nirgends eingesetzt werden. Eine Kriegskeule zum Beispiel. Sie wird teilweise auch mit Nägeln oder Klingen gespickt um den Schaden zu verstärken. Bei richtigem Umgang mit der Keule kann sie durchaus tödlich sein. Die Camphi ist ein Tomahawk, mit einem langen Stiel und einer Klinge aus geschliffenem Stein. Bei Seeleuten wird auch die Pike, der Mastausleger eines Schiffes, als Waffe genutzt.

Man findet also viele unterschiedliche Waffen auf Gor. Einige von ihnen haben einen kulturellen Ursprung, andere wiederum wurden aus der Not heraus als Waffe "geboren". Die meisten Krieger der Roten Kaste werden mit diesen speziellen Waffen nicht umgehen können, ja viele kennen diese Art Waffen nichteinmal.

***Copyright: Syleena Sheridan***

Service eines Bondmaid

Dieser Beitrag handelt von Bondmaids und ihrem Service. Ich hoffe, dass ihr bereits einiges gelesen habt und somit über allgemeines Wissen von Gor, den Norden und natürlich auch über Bondmaids verfügt.


Kleine Legende:

Weibliche Sklaven des Nordens => Bondmaids (Kurzform: bonds)
Freie Männer des Nordens => Jarls
Taverne des Nordens => Longhouse (Langhaus) oder Lodge (Hütte)
Serves => (Be)dienen/servieren

Kurzbeschreibung der Bondmaids:

Bondmaids sind die hart arbeitende Sklaven, welche sehr offen mit ihre Sexualität geöffnet sind (sie flirten, sticheln und scherzen). Sie sind nicht verwöhnt und zierlich wie es Kajirae im restlichen Gor sind.

Wenn Du mehr über Bondmaids und/oder Torvaldsland lesen möchtest, les doch bitte die unterschiedlichen Artikel hier im G.I.C.




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Beim Betreten des Longhouse / der Lodge sind Jarls nicht sehr geduldig, wenn sie auf ihre Getränke oder ihr Essen warten. Alle Serves sollten "Har-ta" (schnell) erfolgen.

Die nordischen Männer mögen die Serves eines Bondmaids schnell, effizient und schön und am Wichtigsten: nicht so lang und ausführlich wie die einer Kajira! Jeder Post der kurzen und knappen Serves haben 3-4 Zeilen. Die ist schon mal ein Unterschied zu den Kajirae Serves. Wenn Du ein Bond bist,warte nicht bis Dich ein Jarl auffordert zu dienen, geh einfach zu ihnen und biete Deine Dienste an. Immer wenn Du ein Longhouse/eine Lodge betrittst und Jarls sind zugegen, fang einfach an zu bedienen.

Freie Frauen sollten respektvoll und auch konservativer bedient werden. Auch wenn die Freien Frauen im Norden offener sind (sie tragen weder Schleier noch die Roben der Verhüllung), sind sie dennoch Freie Frauen. Dient ihnen zurückhaltender und unterwürfig, aber trotzdem schön.


Es ist normal und auch gewünscht, das Bonds Jarls berühren, auf dem Schoß eines Jars servieren oder auch auf dem Tisch knien und ihre Dienste anbieten. Die Serves von Bondmaids sind sehr körperlich und reizvoll. Sie sind stets in Bewegung und arbeiten, verbreiten eine geschäftige Atmosphäre, sind gesellig – ob nun mit Freien oder anderen Bondmaids; Lachen, reden und flirten. Man sieht also, das Verhalten der Bondmaids gegesätzlich zu dem der Kajirae, die nur darauf warten einen Auftrag zu bekommen.

Während des Bedienens steht es den Bonds frei, mit den anwesenden Freien und Bonds zu interagieren und sich mit ihnen zu unterhalten. Dieses schließt auch Grüße ein. Die Gespräche stoppen nicht wegen Ihres Serves, sie werden einfach fortgeführt….Wenn eine Freie / ein Freier bedient wurde und zufrieden ist, gehen die Bonds zur nächsten Person und bieten ihre Dienste an.

Normalerweise bedienen Bondmaids nackt im Longhouse/in der Lodge (Hütte), solange es ihnen nicht von der Stadt/dem Dorf oder ihrem Besitzer verboten wurde. Aber geht als Bond nicht einfach in das Gebäude und legt den Kirlte ab...beschreibt was ihr macht – kurz und nett.



Jetzt kommen wir zum Serve:

Es gibt drei grundlegende Schritte, aus denen sich ein nordischer Serve zusammensetzt.

Zuerst stellt euch vor ihr betretet das Longhouse/die Lodge, ihr grüßt alle anwesenden Freien und Bonds. Wenn Du das einzige Bond im Gebäude bist, bediene alle Freien nach ihrem Status/Rang. Beginnt mit eurem Besitzer, dann den ranghöchsten Jarl der Stadt/des Dorfes und folgt dann der Rangfolge. Ihr könnt die Begrüßungsreihenfolge als Grundlage nehmen.

In solchen Orten stehen IMMER Krüge mit Met oder Ale, meist nahe bei dem Kamin/auf demTisch/in der Küche.

UND: es gibt IMMER saubere Horns auf den Tischen oder in der Küche. Die Bonds müssen sie nicht in einem komplizierten Verfahren (Post) säubern oder überprüfen! Die meisten Jarls tragen ihre eigenen Horne an ihrem Gürtel, also kann man diese einfach entfernen und mit dem gewünschten Getränk auffüllen.

Wir sind im Norden, man muss also nicht in einen "Kühlraum" gehenum dort die Kältegetränke zu holen. Normalerweise werden alle Getränke, welche kalt serviert werden, in einer Lagerraum außerhalb des Longhouse/der Lodge aufbewahrt.


Beispiel:

Bond XX betritt das Longhouse und legt in einer fließenden Bewegung ihren Kirtle ab. Sie hängt ihn ordentlich an den Haken und lässt ihren Blick durch den Raum schweifen, um zu sehen, was getan werden muss.



Schritt 1: Den Krug holen

Geht zum Kamin/dem Tisch/der Küche und holt dort einen Krug frischen Mets, Ales oder einem anderen beliebten Getränk. Anschließend kehrt ihr zurück zu den Freien und bietet euer Getränk an.


Beispiele:

Wenn ein Jarl das Gebäude betritt

Bond XX geht schnell zur Feuerstelle um einen Krug Met für den Jarl zu holen, sie nimmt das Horn seinem Gürtel und blickt den Jarl mit einem Lächeln an....spricht mit einer sinnlichen Stimme "seid gegrüsst Jarl" und füllt die Flüssigkeit in das Horn

Bond XX nähert sich dem Feuer, während ein Jarl die Halle betritt, ihr Blick richtet sich bewundernd auf den muskulösen Körper des Mannes, sie greift sich ein Horn vom Tisch und füllt ihn mit frischem Met, der Spezialität des Nordens und reicht ihm das Horn

Bond XX bewegt ihren Körper geschmeidig durch den Raum und erreicht die Feuerstelle, nimmt den Krug frisch gefüllt mit warmen Met...sie spürt die Hitze des Feuers auf ihrer Haut, die Schatten umspielen ihre Weiblichkeit, sie dreht sich in Richtung Jarl und geht mit den Krug in den Händen zu ihm hinüber

Bond XX hört den hereinkommenden Jarl, erhebt sich zügig und eilt zum Tisch und ergreift den Krug Met und geht zu ihm hinüber… " etwas Met Jarl? " fragt sie mit einer reizvollen Stimme


Wenn ein Bond das Gebäude betritt

Bond XX schlüpft aus ihrem Kirtle und geht zum Kessel mit dem warmen Met, rührt die Flüssigkeit nochmals um bevor sie ein Horn ergreift und es bis zur Kante damit füllt, sie dreht sich in einer geschmeidigen Bewegung um und geht hinüber zum Jarl, das Horn in den erhobenen Händen haltend



Schritt 2: Der Weg zu den Freien

Versucht eure Bewegungen zu beschreiben, wenn zu den Freien hinüber geht. Beschreibt es bezaubernd und freundlich, besonders wenn freie Frauen zugegen sind. Wenn ein Bond ihrem Jarl oder ein Jarl den sie sehr gut kennt dient, können auch sehr reizvolle/sexy Bewegungen beschrieben werden.


Bedienen der Jarls:

Nicht vergessen: die Jarls bedient man immer von links, damit ihr Kampfarm / ihre Kampfhand stets frei ist. Es wird nur auf speziellen Wunsch von der rechten Seite bedient

Wenn man sich dem Jarl nähert, kann man z.B. seinen Körper an dem des Jarl pressen, leicht mit den Brüsten den Arm streifen oder ähnliches. So kann man den Serve sexy und sinnlich gestalten.

Jarls sitzen auch auf den Bänken am Longhouse-Tisch; in diesem Fall kann ein Bond auch jederzeit auf den Tisch krabbeln und von dort servieren. Die Bonds haben auch die Möglichkeit sich in einer anregenden, sexy Art vor den Jarl zu stellen und ihn zu fragen, welches Getränk ihm recht wäre.

Ein spezieller Serve ist der Schoss-Serve (lap serve). Dieser wird eigentlich nur genutzt, wenn man den eigenen Jarl bedient oder einen, der dem Bond wohl bekant ist.


Beispiele: (siehe auch bei Schritt 1)

Bond XX senkt ihren Körper neben dem Jarl, ihre Beine weit gespreizt, ihre Brüste hervorgestreckt hebt sie ihre Arme und bietet dem Jarl das Horn an

Bond XX kniet neben ihrem Jarl wieder und rutscht nah an seine linke Seite, sie küsst ihn auf die Wange und bietet ihm das Horn frischen Mets an



Bedienen auf dem Tisch:

Bond XX springt mit katzenartiger Anmut auf den Tisch und lehnt sich zu dem Jarl vor und präsentiert dabei ihren nackten Körper während sie ihn fragt " Jarl, kann Bond XX ein Horn des warmen Mets anbieten? "

Bond XX klettert auf den Tisch, lässt ihren Körper sinnlich auf dem Tisch nieder und eröffnet dem Jarl einen Blick auf ihre Hitze....Bond XX nimmt ein Horn in ihre kleinen Hände und füllt es mit der kostbaren Flüssigkeit "Mead Jarl? Oder vielleicht die Bond, die es anbietet?" kichert und platziert das Horn aufreizend zwischen ihren Brüsten



Bedienen auf dem Schoß des Jarl' s:

Bond XX gleitet katzenähnliches auf seinem Schoss, hebt sie ihre Brüste an, und hält dem Jarl das Getränk an die Lippen um ihn trinken zu lassen, sie lehnt sich vor, ihre Haare umspielen ihre Schultern während sie flüstert "Bond XX hofft, das dieses Met euch erfrischen und entspannen wird Jarl


Bedienen der Freie Frauen:

Bei den Freien Frauen sollte das Verhalten nicht so sinnlich und sexy sein, ausgenommen es ist eure Herrin und sie wünscht es so.


Beispiele:

Bond XX hebt den Krug mit der heißen Schokolade an und füllt den Becher der Herrin. Sie hebt den Becher in ihren Händen hoch und lächelt die Herrin "Ihre Schokolade Mistress"

Bond XX kehrt an die Seite der Herrin zurück und stellt einen Tablett mit frischen Blackwine zusammen mit einem kleinen Krug des Rahm und einem kleinen Löffel ab, nimmt den Becher von Tablett und reicht ihn der Herrin "Bond XX hofft, dass euch der Blackwine zusagt. Kann Bond XX euch noch auf eine andere Weise dienen?"

Bond XX füllt schnell den Krug mit gekühltem Ale, hält ihn hoch und biete ihn der Herrin an "Euer Ale Herrin, Bond XX hofft, es wird euch erfrischen"

Bond XX holt einen Krug aus dem Regal und geht weg zum Kühlraum um ihn mit gekühltem Met zu füllen, geht zurück zur Herrin und kniet an ihrer Seite, hebt den Krug an "Herrin, gekühltes Ale für euch?"




Schritt 3: Annehmen des Serves

Der letzte Schritt…. Der Freie / die Freie nimmt den Serve an bzw. nimmt das Getränk (oder auch das Essen) von den Bonds.

Nachdem der erste Freie bedient wurde, kann man mit dem Bedienen der anderen anwesenden Freien fortgefahren werden. Es gibt kein: "Bond, du darfst fortfahren" oder "Bond, bediene die anderen"....Bonds sind da frei einfach zum Nächsten zu gehen und ihre Dienste anzubieten.


Ich hoffe, dieser kleine Führer hilft euch beim Servieren im Norden : )


***Copyright: Syleena Sheridan***

Sklaven - kurze Version

Die Rolle einer Sklavin oder eines Sklaven ist eine der beliebtesten Rollen auf Gor. Viele reizt der Aspekt der Unterdrückung, aber da gibt es noch viel mehr....

Sklavin = Kajira (pl. Kajirae)

Sklave = Kajirus (pl. Kajiri)


In nördlichen Gebieten werden weibliche Sklavinnen Bondmaids genannt. Sie tragen auch andere Kleidung (siehe unten). Männliche Sklaven heissen dort Thralls.

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Definition von Sklaven:

Sklaven auf Gor sind Besitztümer, was natürlich auch heisst, dass die Entführung einer Sklavin als Diebstahl gilt. Sie haben einen etwas besseren Status als ein Haustier.


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Die Aufgabe von Sklaven ist es, ihren Herren/Herrinnen zu dienen, in allen erdenklichen Formen und absoluter Gehorsam ihrem Besitzer und auch anderen Freien Personen gegenüber zu zeigen.

(siehe auch: Sklaven Mantra/Gebet)

Es gibt zwei Arten von Sklaven: weisse und rote Seide Sklaven.

Weisse Seide: Jungfrauen
Rote Seide: keine Jungfrauen.

Die Farbe der Sklavenkleidung gibt keinen HInweis auf ihren (Ausbidlungs-)Status!

Alle Freien werden mit Herr oder Herrin angesprochen, ggf. dürfen sie die Personen, die ihnen vom Rang bekannt sind auch mit diesem ansprechen. Sie werden von ihren Besitzern meist zur Schau gestellt und in knappen Kleidungstücken (Camisk, Tuniken oder edlen Seidengewändern) vorgeführt.

Des Weiteren tragen sie ein Brandzeichen, was sie als Sklaven ausweist. Im Regelfall ist die das „Kef“-Zeichen. Der goreanische Anfangsbuchstabe für „Kajira/Kajirus“.

----- Mehr Informationen über Sklaven findet ihr in der ausführlichen Version von „Sklavinnen und Sklaven“ ---


***Copyright: Syleena Sheridan***

Sklavinnen (Kajirae) - lange Version

Kurze Einführung in die verwendeten Sklavennamen:

Sklave, weiblich: Kajira (pl. Kajirae)
Sklave, männlich: Kajirus (pl. Kajiri)

Besonderheit: im Norden Gors heißen Sklavinnen „Bond-Maid“ (Bondmaid) und männliche Sklaven „Thralls

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Der folgende Text beschäftigt sich hauptsächlich mit weiblichen Sklaven. Ein Beitrag zu männlichen Sklaven findet ihr auch unter "Rollen - Sklaven".

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Die wichtigste Aufgabe der Sklaven ist es, ihren Herren/Herrinnen zu dienen, in allen erdenklichen Formen und absoluter Gehorsam. Sklaven haben keine Rechte, keinen Besitz und kein Geld. Wenn es ihnen erlaubt ist, können sie sich frei in einer Stadt bewegen und haben daher manchmal mehr Freiheiten als eine Freie Frau.

Nach den goreanischen Maßstäben sind Sklaven nichts besseres als Tiere und werden auch meist so behandelt. Sklaven haben keinen Besitz, nichtmal den Silk/den Camisk/den Kirtle, den sie am Leib tragen. Alles gehört ihrem Eigentümer, egal ob es eine Person, ein Stamm oder eine Stadt ist. Selbst ein Name steht ihnen nicht zu, er wird ihnen nur durch die Großzügigkeit ihres Besitzers gewährt. Sie sind Waren, mit denen ihr Eigentümer und alle Freien Personen tun und lassen können was sie wollen. Sklaven dürfen keine Münzen ohne Erlaubnis berühren, daher werden diese im Mund transportiert, wenn z.B. sie Einkäufe tätigen.

Eine Sklavin werden kann das Schicksal einer jeden Frau sein....es gibt viele Möglichkeiten in der Versklavung zu enden. Im Regelfall werden Barbaren, frisch von der Erde kommend, versklavt. Sie kennen die goreanische Welt und deren Gefahren nicht und können sie somit auch nicht erkennen. Viele werden aber auch in die Sklaverei hineingeboren. Manche hingegen werden versklavt, obwohl sie vorher Freie Frauen waren oder auch Panthermädchen. Freie können auf verschiedene Arten versklavt werden. Im Grunde ist keiner davor gefeit einmal als Sklave zu enden. Es besteht auch die Möglichkeit durch in Gor gemachte Schulden versklavt werden. Eine Person begleicht die Schulden z.B. einer Freien Frau. Diese Freie Frau hat nun nur noch einen Gläubiger, der sie dann rechtmässig versklaven kann. Bei Entführung/Gefangenschaft kann eine bis dato noch freie Person sich freiwillig in die Sklaverei begeben, durch Unterwerfung.Wenn jemand ein Verbrechen begeht, endet dies für Männer meist mit Verstümmelung oder Tod, bei Frauen hingegen mit Versklavung.

Die Versklavung ist in der Regel ein dauerhafter Zustand, doch es kommt auch vor, das Sklaven von ihren Besitzern freigelassen werden. Ein goreanisches Sprichwort hingegen sagt: "Nur ein Narr befreit eine Sklavin".

Die Verkäufe von Sklaven finden meist auf einer Auktion statt oder auf Marktplätzen, wo die Sklaven auf einer Plattform, ähnlich einer Bühne angeboten werden. Diese Plattform wird auch Block genannt. Bei grossen Auktionen befinden sich mehrere Blöcke nebeneinander/dicht beieinander. Auf dem Hauptblock werden die sehr gut ausgebildeten, besonders hübschen oder auch exotischen Mädchen angeboten. Normale Sklavinnen, ohne besondere Ausbildung oder Schönheit knien auf den Nebenblöcken und werden dort feilgeboten. Einige Sklaven werden auch in einer Arena veräußert, die kurzerhand zu Verkaufsorten umfunktioniert werden. Generell kann man aber fast überall Sklaven erwerben.

Ein goreanisches Sprichwort lautet: „Nur ein Narr kauft eine bekleidete Sklavin“, daher werden die Sklaven meist nackt verkauft, auch wenn sie zu Beginn einer Auktion/eines Verkaufs noch Kleidung tragen.

So wird dem zukünftigen Besitzer die Ware gezeigt und er/sie kann sich von dem körperlichen Zustand der Ware überzeugen. Auch Untersuchungen der Mundhöhle und anderen Körperöffnungen sind während eines Verkaufsaktes nicht unüblich. Dann werden sie auch von Kopf bis Fuß ausgiebig vermessen, so kann der Sklavenhändler die Blockmaße, wie sie genannt werden, den potentiellen Käufern preisgeben. Nach diesen Untersuchungen werden die Sklaven bei einigen Auktionen und/oder großen Verkaufsplätzen mit Marken gekennzeichnet. Kranke Sklaven werden mit schwarzen Marken versehen, verkaufte mit rot, weiss steht für „reserviert“ und gelb zeigt an, dass die Sklavin nur mit Rücksprache des Verkäufers veräußert werden kann. Viele farbliche Kennzeichnungen zeigen aber auch den Status der „Ware“ an. Braune Marken stehen für Sklaven, die keine besondere Ausbildung besitzen, wie z.B. Arbeitssklaven. Sklaven, die spezielle Ausbildungen genossen haben, wie Tanz- oder Vergnügungssklavinnen, werden mit goldenen Marken gekennzeichnet. Diese Marken werden nicht überall verwendet und die farbliche Regelung unterscheidet sich von Stadt zu Stadt und auch von Sklavenhändler zu Sklavenhändler. Manche markieren ihre verkauften Sklaven nur mit einem Fettstift und zeigen somit an, dass sie verkauft sind.

Der Wert eines Sklavin, eines Sklaven richtet sich nach ihrem Status (Ausbildung) und den momentanen wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie nach der Jahreszeit. Eine unausgebildete Sklavin z.B. wird nie einen hohen Preis erzielen, sie wird sehr wahrscheinlich für wenige Kupfer-Tarsks verkauft werden. Aber gut ausgebildete Sklavinnen können sehr hohe Preise erzielen. Für hübsche Mädchen, selbst wenn sie nicht vollständig ausgebildet sind, wird oft ein Silber-Tarsk bezahlt. Die meisten Sklavinnen werden für wenige Kupfer-Tarsks als Arbeitssklavinnen verkauft, um dort in Mühlen, Bäckerreien, Wäschereien oder auch auf Bauernhöfen etc. zu arbeiten. Spezielle Mädchen erzielen Preise, die an ihrer Ausbildung keinen Zweifel lassen. Tanzsklavinnen, Lustsklavinnen und auch Vergnügungssklavinnen sind dabei die teuersten Mädchen. Versklavte Töchter oder Gefährtinnen ranghoher Personen haben den größten Wert. Meist werden sie privat verkauft und nicht auf einer öffentlichen Auktionsblock, manche sind so für tausende von Gold-Tarns veräußert worden.

Teilweise besitzen Sklaven auch den Freiraum, sich in einer Stadt bewegen zu dürfen und können somit frei herumlaufen ohne ihren Herrn/ihre Herrin. Das ist manchmal mehr "Freiheit" als Freien Frauen gewährt wird. Ohne Begleitung dürfen aber auch die Sklaven keine Stadt verlassen. Wenn Sklaven mit ihren Besitzern unterwegs sind, laufen und knien sie meist wenige Schritte hinter ihnen, auf der linken Seite. Falls ein Besitzer mehrere Sklavinnen hat, kann man durch die Nähe zum Herrn/zur Herrin auf ihren Beliebtheitsgrad schliessen. Meist sind die Sklaven, die direkt bei dem Besitzer sind die "ersten Mädchen" der Kette. Das "erste Mädchen", auch "En" genannt, wird vom Herrn bestimmt. Sie trägt dafür Sorge, dass die anderen Sklavinnen/Sklaven ihre Arbeit verrichten. Darüber hinaus soll so Streit zwischen den Mädchen verhindert werden. Es kommt aber trotzdem vor, dass sich die Sklaven um die Position der En streiten. Der Besitzer greift dabei meist nicht ein.

Sklaven sollten sich Freien gegenüber stets respektvoll und unterwürfig verhalten. Sie sprechen alle Freien mit Herrn / Herrin an (Anm: engl. Master/Mistress), wenn der Rang einer hohen Persönlichkeit bekannt ist, dürfen sie auch diesen verwenden. Normalerweise spricht eine Sklavin z.B. ihren Herrn nicht mit Namen an, dies wird meist nur im privaten Bereich zugelassen. Je nach Region kann die Anrede variieren. Z.B. werden die Herrn im Norden „Jarl“ genannt (Anm.: englisch wie deutsch zu verwenden, da Eigenname). Aber immer gilt: Freie werden vor den Sklaven gegrüßt!

Freien gegenüber knien Sklaven. Im Regelfall nehmen sie die Position „Tower“ in Gegenwart einer Freien Frau ein. Von den meisten Herren oder teilweise auch auf Anordnung von Städten oder Sklavenhäusern wird die Nadu-Position bevorzugt und befohlen (Anm.: mehr Informationen zu den Position einer Sklavin findet ihr in einem separaten Beitrag).

Sklaven werden zur Schau gestellt, deshalb tragen sie sehr knappe Kleidung. Neben Camisk, einem ponchoartigen Kleidungsstück, ist die Sklaventunika die häufigste Form der Kleidung. Die Tunika ist ärmellos und hat einen sehr tiefen Ausschnitt um die Formen der Sklavin hervorzuheben. Der Norden hat ein spezielles Kleidungsstück für Sklaven: den Kirtle, einen aus Wolle gemachtes Gewand mit kurzem Rock, bei kälteren Tagen auch mit langem Rock getragen. In der Regel haben sie keine Schuhe an den Füßen, in bestimmten Gebieten, wie z.B. dem kalten Norden, tragen sie Felle, um ihre Füße zu schützen oder in anderen Gegenden sind ihnen Sandalen erlaubt. Weibliche Sklaven tragen auch Kosmetik und Parfum um ihren Herren zu gefallen.

Die Besitzer achten auch auf die Ernährung und die körperliche Verfassung ihrer Sklaven. Meist bekommen sie nur Sklavenbrot und Sklavenbrei zu essen. In der Regel beginnen Sklaven erst ihre Mahlzeit, wenn die Freien ihre beendet haben oder sie bekommen während des Essens einige wenige Happen, die sie direkt aus der Hand ihres Herrn/ihrer Herrin zu sich nehmen. Süßigkeiten sind aber eine willkommene Abwechslung und verführen manche Sklaven dazu sie zu stehlen. Sie werden auch als eine Art „Belohnung“ gereicht.

Zum Zeichen der Sklaverei tragen sie ein Brandzeichen auf dem Schenkel, der goreanische Buchstabe „Kef“, der Anfangsbuchstabe „K“ von Kajira, dem Wort für Sklavin. Das Brandeisen für Kajirae weist das Kef-Zeichen in kursiver Schriftart auf, es wirkt so viel weiblicher als das fett dargestellte Kef-Zeichen der männlichen Sklaven Bei manchen Goreanern werden die Ohren der Sklaven durchstochen, dies gilt ebenfalls als Zeichen für die Sklaverei. Des Weiteren tragen Sklaven einen Ring/Reif um den Hals, das Kol-lar (Collar). Es besteht meist aus Metall, gewöhnlich aus Stahl oder Eisen. Auf diesem ist der Name ihres Besitzers/ihrer Besitzerin zu lesen. Dieser Stahlkragen besitzt ein Schloss und kann nur mit einem Schlüssel geöffnet werden. Somit ist der Sklavin jede Chance genommen, ihn einfach abzulegen. (Anm.: Detaillierte Infos zum Kol-lar bitte in "Collar und Sklavenpositionen" nachlesen)

Bei Ungehorsam oder einfach auch wenn der Herr/die Herrin es wünscht, kann eine Sklavin jederzeit bestraft werden, es muss kein Grund vorliegen. Auch jeder andere Freie kann eine Sklavin bestrafen, z. B. durch auspeitschen. Sollte man eine fremde Sklavin züchtigen/bestrafen und sie ggf. körperlich „beschädigen“ oder gar töten, wird eine Art „Entschädigung“ an den Besitzer gezahlt. Diese wird aber nicht sehr hoch ausfallen.

Sklavinnen werden im Wesentlichen in zwei Gruppen unterteilt: weiße Seide und rote Seide. Mädchen von weißer Seide sind Jungfrauen, Mädchen von roter Seide sind schon „geöffnet“. Die Farbe der Sklavenkleidung gibt keinen Ausschlag auf ihren Status!

Generell lernt jede Freie Frau und auch jede als Sklavin geborene Frau in der Pubertät, wie man sich einem Mann unterwirft. Die Grundkenntnisse, die eine Sklavin besitzen muss werden ihr beigebracht, wie: graziele Bewegungen, verschiedene kniende Positionen, das Zubereiten von exotischen Getränken und vieles mehr. Sollte ein weibliches Wesen allerdings versklavt werden, so kommen noch mehr Dinge auf sie zu, die sie beherrschen muss. Die Unterweisung in sexuelle Künste, den Umgang mit Kosmetik und Parfüm. Den Sklavinnen wird aber auch eine psychische Ausbildung gewährt. Sie lernen ein sogenanntes Sklaven-Mantra, was ihnen ihre Stellung klarmachen soll.

Viele Sklaven haben ihre Schlafstätte im Wohn- oder Essbereich. Einige jedoch schlafen sie auf einem Fell am Fußende des Lagers ihres Besitzers, so können sie ihm jederzeit zu Diensten sein. Das Lager selbst besteht aus einem Stein- oder Holzblock, der üppig mit Fellen belegt wurde. In Städten findet man auch eine Art Bettwäsche aus grob gewebtem Reptuch oder, bei den höheren Kasten oder wohlhabenden Mitgliedern einer Stadt auch feinstes Tuch. Normalerweise ist das Lager den Gefährtinnen vorbehalten, aber es kommt durchaus vor, dass eine Sklavin zu ihrem Herrn auf das Lager darf, was aber nur auf Befehl passiert.

Die Dienste für ihre Besitzer sind vielfältig, meist helfen sie bei der Hausarbeit, putzen und kaufen ein. Es gibt öffentliche Küchen und auch Wäschereien, aber viele Sklavinnen kochen und waschen selbst für ihren Herrn/ihre Herrin. Doch der anspruchvollste Dienst einer Sklavin ist ihrem Besitzer sexuell zu Diensten zu stehen. (Anm.: hier für bitte in "Sklaven und ihre Liebesdienste" weiterlesen.)

Es gibt viele Arten von Sklaven, Bade-Sklaven, Münzmädchen, Haus-Sklaven, Tavernen-/Tanz-Sklaven und Vergnügungs-Sklavinnen, jede bedarf einer Ausbildung. Arbeitsklaven umfassen eine große Anzahl von verschiedenen Bereichen, wie Waschsklavin, Topfsklavin, Reinigungssklaven etc. Eine spezielle und sehr beschwerliche Ausbildung ist die einer Lust-Sklavin. Sie verbringen Stunden vor einem Spiegel und lernen in der Position einer Lustsklavin zu knien. Tanzsklavinnen werden vorallem in der Kunst der sinnlichen Bewegung geschult.

Eine Besonderheit in der Sklaverei gibt es noch: die Liebessklavin. Sie liebt ihren Herrn, die Verbindung zwischen ihnen ist sehr tief. Eine Liebessklavin darf aber nicht auf Nachsicht hoffen, selbst wenn ihr Herr sehr starke Gefühle für sie hegt. Sie muss vollkommener dienen und wird durch die starken Bande der Liebe mehr an ihren Herrn gebunden, wie durch ein Kollar um ihren Hals.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Sklaven und ihre Liebesdienste

"Eines der größten Vergnügen beim Liebesspiel mit einer Sklavin ist die kompromisslose Ausbeutung ihrer wunderbaren sexuellen Sinnlichkeit, ihrer Hilflosigkeit, die sie so sehr in die Hand des Herrn geben, und ihn in die Lage versetzen, mit ihr zu machen und von ihr zu bekommen was er will. Sie kann hoch und wieder heruntergebracht werden, wie man möchte, nach dem Willen des Herrn, seiner Gnade ausgeliefert, und gespielt werden, wie ein Instrument. Sie kann in ihrer Lust kurz gehalten werden, grausam, wenn man möchte, oder mit einer Berührung, in einem Moment, ihre Erfüllung bekommen. Es gibt wenige Dinge, die so anregend und wunderschön anzusehen sind, wie eine hilflose, orgastisch kommende Sklavin, die ihre Unterwerfung und Liebe herausschreit." (Die Vagabunden von GOR, S. 216)

So wird es in den Büchern beschrieben und auf Gor gelebt.

Der Sex auf unterscheidet sich in manchen Punkten sehr mit dem von der Erde, zumal hier der Aspekt der Sklaverei und Unterwerfung hinzukommt und eine entscheidende Rolle spiel. Der Frau/Sklavin wird dadurch der freie Wille genommen selbst zu entscheiden. Auch ist dort weniger Romantik im Spiel, Sex ist dort eher beiläufig und spontan, erzwungen und teilweise brutal. Die Sklavin hat zu Willen zu sein, wenn ihr Herr es wünscht. Manche Sklavinnen bitten ihren Herrn auch darum, befriedigt zu werden. Der Akt selbst kann von wenigen Minuten, über Stunden bis hin zu Tagen andauern.

Sex auf Gor sieht man überall: in einem Alkoven im Langhaus, einer Nische in der Taverne, auf dem Feld oder zwischen Marktständen. Im Haus des Herrn wird eine Sklavin auf den Liebesfellen genommen. Ihr Herr befiehlt ihr die Lampe der Liebe oder die Lampe des Entzückens zu entzünden, die dann in das Fenster gestellt wird um zu signalisieren, dass sie ungestört sein möchten. Goreanische Männer bevorzugen dieses sanfte Licht der Lampe um ihr Mädchen in ganzer Pracht und Schönheit betrachten zu können.

Eine Sklavin darf nur auf Befehl das Lager ihres Herrn teilen. Sie muss dafür die Felle küssen und klettert dann vom Fußende hinauf. Normalerweise wird ein goreanischer Mann seine Sklavin auf den Liebesfellen nehmen und sein Lager mit seiner Gefährtin oder allein benutzen.

Es gibt viele Arten eine Sklavin zu nehmen, es hängt immer ganz vom Herrn ab, der Tageszeit, der Laune und den Gegebenheiten. Sklavinnen werden gezwungen, ihre sexuellen Phantasien und Wünsche zu beschreiben, wenn sie schreiben können sogar schriftlich.

Manche Mädchen zeigen Hitze oder goreaner sagen auch: das Sklavenfeuer wurde entfacht. Das Sklavenfeuer bricht meist beim ersten sexuellen Kontakt, nach wenigen Stunden oder Tagen, mit dem neuen Herrn aus. Die Mädchen flehen ihren Besitzer meist an, sie zu nehmen. Dies tun sie entweder durch eine klare Bitte oder versteckt, durch reichen von Wein und Früchten oder den Knoten der Unfreiheit. Für diese Sklavinnen ist selbst eine alltägliche Aufgabe, wie das zuschnüren von Sandalen oder servieren von Essen und Getränken, sexuell stimulierend. Sobald ersteinmal das Sklavenfeuer entfacht ist, empfinden Sklavinnen eine Zeit ohne Sex als Strafe. Ihr Leben richtet sich auf ihre Sexualität, ihre Unterwerfung und die damit verbundene Verletzlichkeit, aus.

Der Orgasmus einer Sklavin ist durch ihre sexuelle Begierde viel stärker und langanhaltender als der einer Freien Frau. Bei Freien Frauen dauert er höchstens eine halbe Ahn, bei Sklavinnen hingegen dauert es teilweise 3-4 Ehn. Wenn eine Sklavin lange keine sexuelle Befriedigung hatte, kann sie augenblicklich zu einem Orgasmus kommen. Es wird sogar gesagt, dass der pure Augenkontakt, ein einzelner Blick ihres Herrn, eine Sklavin in Extase versetzen kann. Der Sklavenorgasmus findet nicht nur körperlich sondern auch psychisch statt. Eine Freie Frau wird niemals die Freuden eines solchen, auch Sklavenorgasmus genannten, Ereignisses erleben.

"Man sagt, dass eine Frau, die einen Sklavenorgasmus erfahren hat, danach nichts anderes mehr sein kann, als die Sklavin eines Mannes. Sie weiß dann, was Männer mit ihr tun können, und was sie selbst ist, eine Frau. Niemals danach kann sie etwas anderes sein." (Die Erforscher von GOR, S. 13)

Männliche Sklaven auf Gor

Kurze Einführung in die verwendeten Sklavennamen:

Sklave, weiblich: Kajira (pl. Kajirae)
Sklave, männlich: Kajirus (pl. Kajirii)

Besonderheit: im Norden Gors heißen Sklavinnen „Bond-Maid“ (Bondmaid) und männliche Sklaven „Thralls

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Der folgende Text beschäftigt sich mit männlichen Sklaven. Ein Beitrag zu weiblichen Sklaven findet ihr auch unter "Rollen".

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Die wichtigste Aufgabe der Sklaven ist es, ihren Herren/Herrinnen zu dienen, in allen erdenklichen Formen und absoluter Gehorsam. Sklaven haben keine Rechte, keinen Besitz und kein Geld. Wenn es ihnen erlaubt ist, können sie sich frei in einer Stadt bewegen und haben daher manchmal mehr Freiheiten als eine Freie Frau.

Nach den goreanischen Maßstäben sind Sklaven nichts Besseres als Tiere und werden auch meist so behandelt. Sklaven haben keinen Besitz, nicht mal den Silk/den Camisk/den Kirtle, den sie am Leib tragen. Alles gehört ihrem Eigentümer, egal ob es eine Person, ein Stamm oder eine Stadt ist. Selbst ein Name steht ihnen nicht zu, er wird ihnen nur durch die Großzügigkeit ihres Besitzers gewährt. Sie sind Waren, mit denen ihr Eigentümer und alle Freien Personen tun und lassen können was sie wollen. Sklaven dürfen keine Münzen ohne Erlaubnis berühren, daher werden diese im Mund transportiert, wenn z.B. sie Einkäufe tätigen.

Gor ist eine von Männern dominierte Welt, was aber nicht heißt, dass Männer immer frei sind. Sie können auch versklavt werden. Es kommt nicht sehr oft vor, daher bilden sie in Gor nur einen geringen Anteil der Sklaven. Die goreanische Gesellschaft unterstützt die Versklavung von weiblichen Wesen, da es der „natürlichen Ordnung“, den Gesetzen und vor allem den Aspekt der männlichen Dominanz auf Gor entspricht. Auch wenn die Kajirii von Freien Männern und auch Sklavinnen verachtet werden, kommt den gut ausgebildeten Sklaven eine ähnliche Behandlung zuteil, wie den weiblichen Sklaven.

Wie auch bei Sklavinnen gibt es bei Männern verschiedene Arten der Versklavung. Aus den Büchern ist nur ein Fall bekannt, bei dem ein Mann von der Erde nach Gor, in die Sklaverei gebracht wurde. Diese Art der Versklavung scheint ungewöhnlich und wird nicht weiter erwähnt. In der Regel werden Verbrecher versklavt oder auch Männer, die ihre Schulden nicht bezahlen bzw. einen Gläubiger haben, der sie in die Sklaverei zwingt. Kriegsgefangene werden selten als Sklaven enden, sie werden in den meisten Fällen getötet. Der Hauptgrund für die Versklavung von Männern ist ganz anderer Natur: sie werden als billige Arbeitskräfte benötigt. Für viele Goreaner sind männliche Sklaven eine praktische Entscheidung, die durch die Notwendigkeit von billigen Arbeitskräften und einem gewissen Teil von Arroganz in ihren Augen legalisiert wird.

Fast alle Kajirii werden als Arbeitssklaven zum Verkaufe angeboten. Bei Auktionen findet man sie auf den Nebenblöcken. Die Preise für sie sind wesentlich geringer als für die weiblichen Sklaven. Die einzigen Kajirii, die höhere Preise erzielen sind Seidensklaven und auch Exoten. Seidensklaven erfahren ihre Wertsteigerung durch ihre besondere Ausbildung, Exoten hingegen werden wegen ihrer außergewöhnlichen Optik geschätzt. Beide Arten sind besonders in den Augen der Freien Frauen wertvoll und können bis zu einem Silber-Tarsk kosten.

Die niedrigsten Kajirii sind die Arbeitssklaven von Klima. Klima ist das Abbaugebiet von Salz, das tief in der Tahari-Wüste versteckt ist. Die Salzminen von Klima sind für diese Sklaven, die auch Salzsklaven genannt werden, meist die Endstations ihres Lebens. Abgesehen von dem Umstand, dass es dort wenig Wasser und Essen und rein gar keine Frauen gibt, gehen viele aufgrund der anstregenden Arbeit zugrunde. Sie schuften von Sonnenaufgang bis teilweise nach Sonnenuntergang. Allein auf dem Fußmarsch zu den Minen sterben hunderte von ihnen. Da Salz eines der kostbarsten Güter auf Gor ist, wird die Lage der Minen nur wenigen auserwählten mitgeteilt. Die Kajirii, die dorthing geführt werden, tragen blickdichte Hauben. Dies verhindert, dass sie sich den Weg merken können, sollte ihnen einmal eine Flucht gelingen. Bisher hat es kein Salzsklave zurück in die Städte Gors bz. die Oasen geschafft, da sie meist den Weg dorthin ohne Wasser nicht überleben.

Einige Kajirii werden als Kampfsklaven beim Gladiatoren-Kämpfen oder sogar als Leibwächter eingesetzt. Hierfür werden gern ehemalige Krieger oder auch die kräftig gebauten männlichen Sklaven ausgesucht. In der Regel ist das Berühren oder führen einer Waffe verboten, doch für diese Kämpfe werden ihnen manchmal die typischen Waffen der Arena zugestanden. Dazu gehören unter anderem das Hakenmesser und die Cestae. (Anm.: Infos zu Waffen bitte in "Rollen – Krieger" in den verschiedenen Posts nachlesen) Sklaven, die in den großen Arenen kämpfen werden richtig trainiert, die weniger gut ausgebildeten Kampfsklaven treten eher bei den niederen Kasten beliebten Stallkämpfen auf. Es sind fast ausschließlich waffenlose Kämpfe, wie ein Boxkampf auf der Erde. Eine weitere Ähnlichkeit zum Boxkampf ist die Unterteilung in der Stallkämpfe in Gewichtsklassen. Diese Art von Kämpfen endet selten tödlich, er soll rein zur Unterhaltung der Zuschauer dienen. Bei den Kämpfen, die Gladiatoren-Kämpfe in den Arenen oder auch die Stallkämpfe, wird gern und viel gewettet. Freie Männer nehmen normalerweise bei diser Art von Veranstaltungen nicht teil.

Sklaven, die als Leibwächter eingesetzt werden, sind kaum in den Büchern erwähnt. Es ist daher unbekannt, ob ihnen Waffenbesitz zugestanden wird oder nicht. Eine Vermutung ist, dass diese Sklaven im waffenlosen Nahkampf trainiert werden, um so die Freien Frauen zu beschützen. Man erwartet von ihnen, dass sie die Freie Frau mit ihrem Leben vor anderen Sklaven, Sklavenjägern und Geächteten schützen. Leibwächter-Sklaven werden immer in der unmittelbaren Umgebung der Frau gesehen, wenn diese durch die Stadt bummeln. Wer allerdings einen richtigen Schutz möchte / benötigt, wird sich stets einen ausgebildeten Krieger als Leibwächter anheuern

Seidensklaven, wie schon erwähnt, können hohe Preise erzielen. Dies verdanken sie ihrem Aussehen und ihrer guten Ausbildung. Sie werden auf speziellen Auktionen, ausschließlich für Freie Frauen, angeboten. Freie Männer findet man bei dieser Art von Auktionen eingentlich nie. Sie verachten die Seidensklaven. Freie Frauen schätzen die Dienste dieser Sklaven, wobei sie die femininen oder androgynen Kajirii den Sklaven mit einer sehr männlichen Ausstrahlung vorziehen. Die Frauen fürchten sich etwas vor einem stark wirkenden Sklaven, besonders falls er sich eines Tages einmal gegen sie wenden sollte. Diese Kajirii werden teilweise auch zur Zucht verwendet, da es nicht viele von ihnen gibt sind sie sehr begehrt. Es gibt auch speziell ausgebildete Verführungssklaven auf Gor. (Anm.: weiter unten finden sich detaillierte Informationen zu Verführungssklaven)

Sklaven sollten sich Freien gegenüber stets respektvoll und unterwürfig verhalten. Sie sprechen alle Freien mit Herrn / Herrin an (Anm: engl. Master/Mistress), wenn der Rang einer hohen Persönlichkeit bekannt ist, dürfen sie auch diesen verwenden. Normalerweise spricht eine Sklavin z.B. ihren Herrn nicht mit Namen an, dies wird meist nur im privaten Bereich zugelassen. Je nach Region kann die Anrede variieren. Z.B. werden die Herrn im Norden „Jarl“ genannt (Anm.: englisch wie deutsch zu verwenden, da Eigenname). Aber immer gilt: Freie werden vor den Sklaven gegrüßt!

In der Regel knien Kajirii wie Freie Frauen in der Tower-Position. Manche Besitzer wünschen sich aber auch, dass ihr Sklave mit geöffneten Schenkeln kniet, also in der Nadu-Position. (Anm.: mehr Informationen zu den Position der Sklaven findet ihr in einem separaten Beitrag) Ihnen ist es nicht erlaubt, im Schneidersitz, wie die Freien Männer zu sitzen.

Für männliche Sklaven gibt es keine spezielle Kleidung, es hängt immer vom Besitzer und natürlich den Gesetzen der Stadt ab. Kajirii tragen meist Gewänder aus Wolle, damit sie nicht von anderen als Sklaven erkannt werden können. Man möchte so verhindern, dass andere Sklaven erkennen, wie viele "Leidens-"Genossen sie haben und auch den Freien Männern nicht den Anblick eines männlichen Sklaven zumuten zu müssen. Der Unterhalt eines Kajirii ist wesentlich teurer als der einer Sklavin. Auf Grund ihres Körperbaus benötigen sie mehr Nahrung, Belohnungen mit Candys' ist bei ihnen nicht üblich. Ihre Belohnung sieht anders aus. Manchen Sklaven wird es ausdrücklich erlaubt, eine Sklavin zu nehmen. Dies ist für Sklavinnen eine große Schande, da sie Kajirii verachten. In ihren Augen sind männliche Sklaven keine Männer.

Kajirii werden selten mit einem Brandzeichen versehen, aber wenn doch, dann tragen sie, wie die weiblichen Sklaven auch, das „Kef“-Zeichen auf ihrem Schenkel. Dies ist der Anfangsbuchstabe des Wortes für männliche Sklaven "Kajirii" aus dem goreanischen Alphabet. Aber im Gegensatz zu den Sklavinnen wird ihnen dieser Buchstabe fett auf den Schenkel gebrannt, nicht kursiv. Sie tragen einen einfachen gehämmerten Ring um den Hals, das Kol-lar (Collar). Es besteht meist aus leichtem Metall, gewöhnlich aus Stahl oder Eisen. Im Gegensatz zu den Kol-laren der weiblichen Sklaven besitzen diese kein Schloss zum Öffnen. Auf diesem ist der Name ihres Besitzers/ihrer Besitzerin zu lesen. Wie auch bei der Kleidung gibt es auch bei dem Kol-lar eine Besonderheit: sie müssen ihn nicht sichtbar tragen um so die Zurschaustellung ihrer Sklaverei zu verbergen. (Anm.: Detaillierte Infos zum Kol-lar bitte in "Collar und Sklavenpositionen" nachlesen)

Ein Sklave kann bei Ungehorsam oder einfach auch wenn der Herr/die Herrin es wünscht, jederzeit bestraft werden. Gründe müssen, wie auch bei den Kajirae, nicht vorliegen. Auch jeder andere Freie kann einen Sklaven bestrafen, z. B. durch auspeitschen. Bei männlichen Sklaven ist es üblich, dass sie gleich getötet werden. Dies kommt z.B. vor, wenn ein Sklave sich Freien gegenüber respektlos verhält oder auch, wenn er eine Kajira berührt. Ansonsten gilt: sollte man einen fremden Sklaven züchtigen/bestrafen und ihn ggf. körperlich „beschädigen“ oder gar töten, wird eine geringe „Entschädigung“ an den Besitzer gezahlt.

Die meisten Kajirii haben keine Ausbildung, da sie nur zum Arbeiten benötigt werden. Viele verrichten ihren Dienst auf Schiffen, ob nun am Ruder oder beim Be- und Entladen von Frachtschiffen. Städte benutzen die Sklaven z.B. zum leeren der Abfallgruben oder als Lastenträger. Es gibt auch Kajirii, die etwas angenehmere Arbeiten verrichten. Sie überwachen die Dienste der Pagasklavinnen in den Tavernen und es ist ihre Aufgabe, als Pagadiener, die Tarsks für Getränke und Mädchen zu kassieren. Niedere Kasten setzen die männlichen Sklaven auch für Kastenarbeiten ein, diese sind aber keineswegs von großer Bedeutung oder gar interessant. Bei der Unterhaltung von Goreanern trifft man sie auch. Dort nehmen sie Rollen bei Theaterstücken ein und sind so gesehen Schauspieler.

Wie bereits oben schon erwähnt, gibt es Seidensklaven. Diese sind wertvoller als die anderen männlichen Sklaven und sind von ihrer Ausbildung her vergleichbar mit Vergnügungssklavinnen. Das spezielle Training in der Liebeskunst soll den Freien Frauen zugute kommen, welche die Sklaven für viele Tarks erwerben. Für diesen Dienst werden in der Regel besonders gutaussehende, nicht ganz so männlich wirkende Sklaven eingesetzt. Freie Frauen fürchten sich vor Seidensklaven mit ausgeprägten männlichen Zügen und einem kräftig gebauten Körper, da sie befürchten, er könnte sich eines Tages gegen sie wenden. Bei den feminin wirkenden oder gar androgyn aussehenden Sklaven fühlen sie sich sicherer. Aber genau diese wirklich männlich wirkenden Sklaven werden für die Zucht eingesetzt und später dann zu Seidensklaven ausgebildet. Es ist nicht üblich Kajirii zu züchten, aber besonders wertvolle Exemplare werden durchaus für gut genug empfunden um als Zucht-"Tier" zu dienen. So sichern die Goreaner einen kleinen aber feinen Bestand an Seidensklaven. Feminine Sklaven werden fast nie zum Zwecke der Zucht verwendet. Seidensklaven dienen ihrer Herrin in den Fellen, sie lernen sie sehr gut kennen und verstehen meist ihre Körpersprache. Sie sind dazu ausgebildet, die Wünsche der Besitzerin von den Augen abzulesen. Dennoch bleibt ihnen eines immer verwehrt: der Kuss der Herrin. Eine Freie Frau wird nie ihren Seidensklaven küssen, sie empfindet dies als unrein und scheut sich davor.


Verführungssklaven sind eine sehr spezielle Art von Sklaven. Sie dienen als Werkzeuge um so ungeliebte Freie Frauen in die Versklavung zu zwingen. Verführungssklaven sind in der Regel nicht als solche in der Öffentlichkeit zu erkennen. Neben der unauffälligen Kleidung, sie laufen in einfachen Tuniken herum und nicht in Silks bzw. Lendenschurz, haben sie ganz normale Aufgabenbereiche. Sie können Schauspieler, Pagadiener oder Helfer auf Feldern sein. So ist es für eine Freie Frau nicht ersichtlich, dass sie vielleicht einem Verführungssklaven erliegen kann. Ihre Besitzer ob nun ein Sklavenhändler oder eine andere Freie Person, haben verschiedene Gründe eine Freie Frau in die Versklavung zu zwingen. Sklavenhändler suchen meist eine Freie Frau aus, die als besonders schön gilt oder von hohem Rang ist und somit einen großen Wert hat. Andere Besitzer wollen sich an einer Frau rächen und sie sich durch diese Intrige zur Sklavin machen. Von ihnen werden die Skalven auf bestimmte Freie Frauen angesetzt. Da Seidensklaven eine ähnliche Ausbildung wie Vergnügungssklavinnen geniessen, können sie leicht ihre körperlichen Reize ausspielen. Sie umgarnen die Frauen und setzen alles daran, diese aus der Reserve zu locken und so in der Öffentlichkeit bloß zu stellen. Eine Freie Frau kann durch solch eine Intrige nur auf Grund des "Beischlaf"-Gesetzes versklavt werden. Dieses Gesetz besagt, dass Freie Frauen versklavt werden können, wenn sie mit dem Sklaven eines anderen Besitzers Sex haben oder allein schon dadurch, dass sie die Vorbereitungen für eine Zusammenkunft mit einem solchen Seidensklaven treffen. Sobald dies geschieht sind stets die Besitzer der Seidensklaven mit Zeugen zugegen und versklaven die Frau auf der Stelle. Das Beischlaf-Gesetz sieht jede Art von sexuellem Kontakt als "Sex" an, somit kann schon das Berühren eines Seidensklaven ihr Schicksal besiegeln. Dieses Gesetz gilt nicht in allen goreanischen Städten, wie bei vielen anderen Dingen, sind manche Gesetze oder Sitten abhängig von der jeweiligen Stadt bzw. Region. Wenn ein Ort dieses Gesetz nicht aufführt, kann einer Freien Frau ohne Weiteres ein Seidensklave zum Vergnügen angeboten werden. In den Büchern ist nur ein Seidensklave aufgeführt: Milo, der in seiner Stadt als Schauspieler bekannt ist. Er wird als sehr gutaussehend und charmant beschrieben. Seine Verführungskünsten waren immer sehr erfolgreich und seine Tarnung sehr gut, sodass er lange Zeit unerkannt für seinen Herrn Freie Frauen in die Falle locken konnte.


Männliche Sklaven in Torvaldsland
Thralls, die nordische Bezeichnung männlicher Sklaven, werden genauso schlecht behandelt wie Kajirii. Freie Männer und auch Sklavinnen verachten sie. Von ihnen wird perfekter Gehorsam verlangt und wenn sie diesem nicht nachkommen, werden sie meist getötet. Sie verrichten die schweren Arbeiten auf den Felder, schleppen Steine und arbeiten mit Gefangenen in den Minen. Nach der Arbeit werden sie entweder in Käfigen gehalten oder in den Ställen festgekettet. Neben den üblichen Collar, welches auch die weiblichen Sklavinnen tragen, sind sie nur mit einer kurzgeschnittenen Tunika aus Wolle bekleidet. Das Führen von Waffen, ja nur das Berühren allein, ist ihnen streng verboten und wird mit dem Tod bestraft.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Bondmaids vs. Silkies

Der Unterschied zwischen einem Bondmaid und den im Süden Gors üblichen Kajirae ist groß.

Die Sklavinnen der nördlichen Regionen arbeiten hart, manchmal oft bis zum Rand der Erschöpfung. Sie erledigen die Hausarbeit, stellen Bosk Butter, Käse, Seife und anderes her, holen Feuerholz, bestellen die Felder, hüten die Bosk- und Verrherden, versorgen das Dorf / die Stadt mit Wasser aus dem Brunnen und weben die Verrwolle zu Tuch und erledigen viele andere Dinge, die im Süden meist von männlichen Sklaven ausgeübt werden.

Die Sklaven des Nordens sind selten so gut ausgebildet wie die Sklaven im restlichen Gor. Dies zeigt sich auch in den Serves, sie umschreiben ihre Arbeitschritte im Online-Gor nicht so detailiert, sie führen sie einfach aus. Bondmaids gehen teilweise unaufgefordert mit Met-Krügen im Langhaus herum und schenken den anwesenden Freien nach. Im Langhaus kommt es nicht selten vor, dass die Bondmaids auf dem Schoß des Jarls klettern und von dort aus das Trinkhorn mit Met füllen. Die Kajirae hingegen schmücken ihre Serves mit jeder erdenklichen Kleinigkeit aus.

In Torvaldsland benutzen die Sklaven keine Kosmetika oder Parfüm, sie bestechen mit ihren, für den Norden typischen, wohl proportionierten Körpern. Wenn überhaupt, tragen sie sehr wenig Kosmetika auf und betonen meist nur die Augen. Kajirae verwenden vergleichsweise viel Zeit darauf, sich für ihre Herrn hübsch zu machen. Sie kleiden sich in Silks, aus Samt oder Seide gewebte Gewänder, die sich sinnlich an ihre Körperformen anschmiegen. Die Sklaven die den unteren Kasten dienen oder einen niederen Status unter den Sklaven einnehmen, tragen diese Sklaventuniken in weniger edler Form. Auch Schmuck ist weit verbreitet bei ihnen. Bondmaids tragen schlichte Kirtles, die aus feiner oder auch grob gewebter Wolle hergestellt werden. Für die kalten Wintertage steht ihnen meist auch ein, aus Wolle gemachter Kirtle mit langem Rock zur Verfügung. Meist wird ihnen auch erlaubt, Schuhe aus Fell und einen wärmenden Umhang zu tragen.

Dies alles trägt dazu bei, dass die Bondmaids die Kajirae als verwöhnte und verhätschelte Mädchen betrachten. Bondmaids gehen in der Regel davon aus, dass Kajirae nur in hübschen Silks rumlaufen, sich für den Herrn zurechtmachen und ihm in den Fellen dienen. Sie haben den Kajirae sogar einen Spitznamen gegeben, sie nennen sie: Silkie Mädchen oder Silkies. Mit diesem Namen drücken sie ihre Verachtung gegenüber den Sklavinnen des restlichen Gors aus.

***Copyright: Syleena Sheridan***

Sklaven des Nordens (Torvaldsland)

Im Norden Gors, in der Region Torvaldsland, werden die weiblichen Sklaven "Bond-Maids" (Bondmaids) genannt und die männlichen Sklaven "Thralls".

Im Gegensatz zu den Kajirae, der üblichen Bezeichnung für die Sklaven im restlichen Gor, arbeiten Bondmaids sehr hart. Sie übernehmen die Hausarbeit, arbeiten auf den Feldern, stellen Met und andere Getränke/Lebensmittel her, weben Wolle, sind ihren Besitzern in den Fellen zu Diensten und vieles mehr. Ihre Hauptaufgabe ist es, sich auf die zahlreichen Arbeiten rund um das Dorf / die Stadt zu konzentrieren. Sie stellen so ein nützliches Wesen in der goreanischen Welt / dem Haushalt des Besitzers dar. Auch wenn sie Sklavinnen sind, so genießen sie doch viele Freiheiten, die eine normale Kajira nicht hat.

Bondmaids können, wie auch Kajirae, durch alle möglichen Arten zu Sklaven werden, z.B. durch Schulden oder sie werden in die Sklaverei hineingeboren. Einige Sklavinnen werden auch von den Piraten Torvaldslands in den Norden gebracht. Doch eine spezielle Art der Versklavung gibt es nur im Norden: den Bondmaid-Kreis. Dieser Kreis, ca. 20 Fuß (6m) im Durchmesser, wird einfach mit dem Fuß in die Erde / den Schnee gezogen oder es ist ein fester, aus Felsbrocken oder großen Steinen gelegter Kreis. Die Größe kann jedoch durchaus variieren, in den Büchern steht nichts über die min./max. Größe. Die Gesetzte bezüglich des Bondmaid-Kreises sind dagegen festgelegt und sehr streng. Jede Frau die den Kreis betritt wird eine Sklavin, ein Bondmaid. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Frau den Kreis freiwillig betritt oder dazu gezwungen wird, z.B. von einem Krieger hineingeworfen wird. Selbst ein Schubser in den Kreis bedeutet die Versklavung. Niemand kann dies für ungültig erklären, es ist das Gesetz des Bondmaid-Kreises, das überall in Torvaldsland angesehen und respektiert wird.

In Torvaldsland trifft man, für die Landesregion typisch, viele hellhäutige Mädchen mit blonden oder rotblonden langen Haare und hellen Augen an. Die Sklavinnen die von den südlichen Regionen in den Norden gebracht werden, fallen dort durch ihren dunklen Teint und die dunklen Haare auf und gelten meist als Exoten unter den Bondmaids. Eine Sache haben aber fast alle Sklavinnen des Nordens gemeinsam: ihre Körper sind wohlgeformt. Sie besitzen große Brüste und breite, auslandende Hüften, dies sind die Attribute, welche für die meisten Männer in Torvaldsland sehr reizvoll sind. Wenn sie sich zwischen einer solchen Sklavin und einem Mädchen mit einem weit weniger wohlproportionierten Körper entscheiden müssten, wählen sie fast immer die Sklavin mit Rundungen.

Die Kleidung eines Bondmaids besteht nicht aus den üblichen Repstoffen, auch tragen sie nicht die gängige Tunika der Kajirae. Bondmaids haben einfache Kirtles, die mit verschieden langen Röcken getragen werden. Die Rocklänge richtet sich auch nach der jeweiligen Jahreszeit, an kalten Wintertagen reichen die Röcke bis zu den Fußknöcheln. Die Jarls in Torvaldsland möchten jederzeit die Hitze der Bondmaids spüren, daher wird unter dem Rock nichts getragen. Höschen sind verpönt. Der Kirtle ist im Allgemeinen aus grober oder feiner Verr-Wolle gefertigt und haben einen tiefen Schlitz bis zum Bauch. Meist bedeckt der Kirtle nur sehr knapp die Brüste des Mädchens, manche Kirltes geben den Blick auf die Oberweite der Sklavin auch frei. Bondmaids ist es gestattet, im tiefen Winter Schuhe aus Fell zu tragen, einige dürfen in anderen Jahreszeiten auch manchmal Sandalen anziehen. Dieses Zugeständnis mit den Sandalen an die Sklavinnen hängt aber immer vom jeweiligen Jarl ab und ist keineswegs üblich. Gegen den eisigen Wind schützen sich die Bondmaids mit Umhängen, die ebenfalls auf Wolle oder ab und zu auch aus Fell gefertigt sind.

Kosmetika und Parfüm sind bei Bondmaids weitgehend verpönt. Wenn überhaupt betonen sie geringfügig die Augen. Dies ist aber keineswegs vergleichbar mit den aufwendigen Make-ups der Kajirae.

Die Torvaldslander benutzen eigene Brandzeichen, die nicht so detailliert und gleichförmig sind wie im Süden. Ein beliebtes Brandzeichen symbolisiert dne Bauch einer Frau mit einem darunterliegenden Schwert, also ein Halbkreis mit einer steilen Linie an der rechten Spitze. Beim Branden selbst lehnt sich ein Bondmaid über einen Brennklotz, wobei ihr Bauch auf dem Klotz aufliegt. Das Brandeisen wird etwas länger auf den Schnkel oder eine andere Stelle des Körpers gedrückt, als bei Kajirae. Es dauert 5 Ihn anstatt 3 Ihn bei einem Kef-Brand.

Bondmaids werden, wie Kajirae auch, bestraft. Neben den üblichen Disziplinarmaßnahmen wie auspeitschen, Essensentzug, über längere Zeit anketten, werden die Bondmaids an Board von Schiffen anders bestraft. Sie werden an Rudern festgebunden und müssen darauf achten, dass sie nicht ertrinken während sie rudern. Zu den besonders harten Bestrafungen auf See zählt auch das Einsetzen als Köder eines Mädchens. Raubfische verbeissen sich dann öfter im Fleisch der Sklavin. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit ein Bondmaid zu züchtigen. Man setzt sie einem Thrall, einem männlichen Sklaven vor, der sich mit ihnen vergnügen darf, was für das Mädchen eine Vergewaltigung ist. Für die Sklavin steht ein Thrall auf einer noch geringeren Stufe wie sie. Diese Art der Betrafung, der erzwungene Sex mit einem niederen Wesen, soll der Sklavin vor Augen führen, dass sie keinerleit Rechte haben und ganz dem Willen ihres Herrn ausgesetzt sind.

Thralls, die nordische Bezeichnung männlicher Sklaven, werden genauso schlecht behandelt wie Kajirii. Freie Männer und auch Sklavinnen verachten sie. Von ihnen wird perfekter Gehorsam verlangt und wenn sie diesem nicht nachkommen, werden sie meist getötet. Sie verrichten die schweren Arbeiten auf den Felder, schleppen Steine und arbeiten mit Gefangenen in den Minen. Nach der Arbeit werden sie entweder in Käfigen gehalten oder in den Ställen festgekettet. Neben den üblichen Collar, welches auch die weiblichen Sklavinnen tragen, sind sie nur mit einer kurzgeschnittenen Tunika aus Wolle bekleidet. Das Führen von Waffen, ja nur das Berühren allein, ist ihnen streng verboten und wird mit dem Tod bestraft.


***Copyright: Syleena Sheridan***

Goreanische Medizin

Die goreanische Medizin ist zum einen primitiver als die Medizin der Erde, auf der anderen Seite hat sie auch viel fortgeschrittener. Leider wird sie in den Büchern nicht so detailliert beschreiben, aber einiges wird trotzdem ersichtlich.

Da es auf Gor keine elektronischen Geräte wie Computer gibt, sind die Ärzte dort bei der Diagnostik und auch bei Nachforschungen und Erforschungen von Krankheiten benachteiligt. Dennoch nutzen sie diverse diagnostische Geräte, wenn auch nicht so fortschrittlich, die ihnen die Arbeit erleichtern. So haben sie eine Menge Seren und Drogen entwickelt und hergestellt, die sehr wirksam gegen Krankheiten sind. Krankheiten sind auf Gor nicht so verbreitet wie auf der Erde. Ihre Praeventionsmassnahmen sind wirkungsvoller und besser ausgearbeitet im Vergleich zu der irdischen Medizin. Auch wenn es wenige existierende Krankheiten gibt, sind die wenigen die Gor heimsuchen sehr tückisch.

Zum einen gibt es die Dar-Kosis zu benennen. Es ist eine hochansteckende und meist tödlich verlaufende Krankheit, vergleichbar mit Lepra auf der Erde. Dar-Kosis oder auch „Heilige Krankheit“ genannt wird von den Eingeweihten als Instrument der Priesterkoenige angesehen. Nach ihrem Glauben sollen so Menschen bestraft werden, die bei den Priesterkoenigen in Ungnade gefallen sind.

Erkrankte müssen als Zeichen der Dar-Kosis gelbe Roben tragen. Da so gesunde Goreaner rechtzeitig auf sie aufmerksam werden,. Können sie sich von ihnen fernhalten und wahren somit einen großen Abstand um sich nicht selbst anzustecken. Die Betroffenen haben eine große Bewegungsfreiheit, auch wenn sie in den Städten unerwünscht sind, können sie sich außerhalb dieser frei bewegen. Die Eingeweihten sehen es als kezterei an, wenn Dar-Kosis Kranke getötet werden, da es in ihren Augen eine heilige Krankheit ist. Steinigung hingegen ist erlaubt. Um die Dar-Kosis Betroffenen zu separieren wurden Pferche errichtet, in denen sich die Kranken aufhalten können. Einmal in solch einem Pferch eingeschlossen, kommt man nicht mehr lebend raus. Die kranken werden von Tarnreitern versorgt, die Nahrung und Wasser zu ihnen hinabwerfen.

Heilern ist es von den Eingeweihten nicht erlaubt worden, diese Krankheit zu erforschen. Dennoch gab es in den Büchern ein Forschungsprogramm der Heilerkaste um die Dar-Kosis zu besiegen. Diese Forschungen und auch ihr Untergang wurden in dem Buch „Die Meuchelmörder von Gor“ beschrieben. Eine Gruppe von Ärzten hat dort einen Urt-Stamm gezüchtet, der immun war und auf dem blut der Urt ein Serum entwickelt. Mit diesem behandelten sie andere Tierarten, die daraufhin nicht mehr von der Dar-Kosis infiziert wurden. Aber es gab in dieser Forschungsgruppe einen Verräter, der alles den Eingeweihten erzählte. Die Eingeweihten wollen Marlenus aus Ar dazu bewegen, die Forschungen zu stoppen, doch er weigerte sich. Kurz darauf wurde der Heiler-Zylinder überfallen und stark beschädigt. Die kompletten Forschungsunterlagen wurden dabei vernichtet, was die Arbeiten für Jahre zum Erliegen brachte. Doch Flamenius, einer der Heiler der Forschungsgruppe setzt seine Arbeit an einem Heilmittel fort.

Die zweite bekannte Krankheit auf Gor ist die Bazi-Pest. Die Bazi-Pest, bei uns als Pocken bekannt, breitet sich schnell aus und ist in der Regel tödlich. Die Pocken werden durch Läuse übertragen, der Körper wird mit Pusteln bedeckt und das weiße in den Augen verfärbt sich leicht gelblich. Es gibt Menschen, die immun gegen Pocken sind und einige haben das Glück und erkranken nur leicht. Die meisten aber sterben einen schnellen Tod. Betroffene Sklaven werden sofort getötet. Die Hafenstadt Bazi wurde einmal von dieser Pest heimgesucht und für 2 Jahre gesperrt, bzw., der Hafen geschlossen. Die Krankheit hat sich nach vielen Monaten selbst ausgerottet, weil sie keine neuen Wirte mehr fand. Bazi hat noch unter den Folgen der Pest zu leiden, alle Schiffe die diesen Hafen nun verlassen werden in den anderen Häfen gründlich nach Anzeichen der Pest untersucht. Es gibt zwei Drogen, die die Symptome der Bazi-Pest hervorrufen. Beide richten keinen körperlichen Schaden and. Zum einen Sajel, welches Pusteln erzeugt und zum anderen Gieron, das die Augen gelb verfärbt.

Auch wenn die technischen Möglichkeiten der Ärzte nicht so ausgeprägt sind wie auf der Erde, haben sie durchaus Geräte, mit denen man Gewebeproben, Haare Blut und Urin untersuchen kann. Viele Instrumente und auch die Untersuchungen ähneln denen auf der Erde, die besitzen sogar ein Gerät was dem irdischen Mikroskop vergleichbar ist. Für ihre Arbeiten benutzen sie teure Energiekugeln, die besseres Licht abgeben. Ihre Aufzeichnungen machen die Ärzte in der alten goreanischen Sprache, vergleichbar mit dem Latein der Ärzte auf der Erde. In weniger zivilisierten Gebieten gibt es die Kaste der Heiler nicht. Dort ist die medizinische Versorgung viel primitiver und die dortigen Ärzte erinnern mehr an Kräuterhexen.

Die Heilerkaste hat viele Medikamente, die sehr fortschrittlich sind und auch eine Reihe verschiedenen Drogen. Sie können injiziert oder auch oral verabreicht werden. Kräuter und Pflanzen bilden die Grundlage für diese Drogen und werden in Reinform eher selten direkt an Patienten angewendet.

Einige wichtige Medikamente und Drogen werden hier etwas näher erklärt.

Einfangungsduft: Diese chloroform-ähnliche Flüssigkeit wird zum betäuben einer Person verwendet. Sie wird auf ein Tuch geträufelt, das z.B. der Frau auf Mund und Nase gedrückt wird. Nach 1-2 Ihn wird die Frau zusammensacken und ist nach spätestens 5 Ihn bewusstlos. Die Dauer hängt vom Geschlecht und Konstitution ab. Der Einfangungsduft wird auch zusammen mit Betaeubungspfeilen verwendet. Dort dauert es ungefähr 40 Ihn bevor die Wirkung einsetzt. Sklavenhändler benutzen dieses Mittel sehr haeufig, egal ob bei Sklavinnen die ruhig gestellt werden müssen oder auch Freien Frauen, die sei entführen wollen.

Tassa-Pulver: Das rötliche Pulver, auch Tassa-Pulver genannt, macht Menschen auch bewusstlos. Es wird sehr oft rotem Wein oder auch Essen beigemischt. Im Wasser würde es Argwohn erregen, da es das Wasser rosa verfärbt. Frauen sind immer gut beraten, keinen roten Wein mit Fremden zu trinken, da man nie wissen kann ob dieser mit Tassa-Pulver versetzt wurde.

Sklavenwein: Aus der Sip-Wurzel wird der Sklavenwein, ein Mittel zur Empfängnisverhütung gewonnen. Es ist wirkungsvoller als die Mittel der Erde, die Wirkung tritt fast sofort in Kraft. Wenn man die rohe Wurzel kaut, ist sie sehr bitter, der Verhütungseffekt hält teilweise 3-4 Monate an. Hauptsächlich wird die Wurzel in roher Form bei weniger zivilisierten Goreanern angewendet. In Städten wird es als flüssiges Medikament verabreicht. Es war in einer konzentrierten Form einen Monat wirksam, aber nah Weiterentwicklung hält diese Form des Sklavenweins länger an, manche sagen sogar unbegrenzt.

Der Sklavenwein wird für Sklaven und auch für Freie Frauen eingesetzt. Sklavinnen erhalten den natürlichen Sklavenwein, der sehr bitter schmeckt. Auch wenn die Wirkung unbegrenzt sein soll, müssen sie ihn zweimal im Jahr trinken. Dass soll sie an ihre Sklavenschaft erinnern und dass sie ihren Herrn dienen. Für Freie Frauen wird er mit etwas Zucker versüßt.

Nirgends in den Büchern wird erwähnt, dass der Sklavenwein eine Abtreibung oder eine Fehlgeburt hervorrufen kann. Dies würde auch nicht im Sinne der Goreaner sein, da sie Kinder sehr lieben. Kein Buch beschreibt dass der Sklavenwein schädlich für Schwangere Frauen ist. Wenn Freie Frauen ihre Kinder nicht behalten wollen, können sie diese verkaufen. Es gibt aber ein anderes flüssiges Medikament, was die Wirkung des Sklavenweins aufhebt: der Zuchtwein. Der Zuchtwein oder auch Zweiter Wein genannt, ist süßlich und wird aus der Teslik-Pflanze gewonnen.

Wie bei dem Abschnitt über Heiler schon erwähnt, ist das Stabilisierungs-Serum ein Serum mit lebensverlängernden Eigenschaften. Auch dient es dazu, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Altern ist auf Gor mehr eine Krankheit und wird auch als solche behandelt.

Das Stabilisierungs-Serum verändert teilweise die genetische Struktur des Menschen, so dass sich die Zellen unbegrenzt erneuern. Bei allen wirkt das Serum unterschiedlich, aber nur in sehr seltenen Fällen schlägt es gar nicht an. Es gibt auch Menschen, bei denen die Wirkung nach einigen hundert Jahren nachlässt. Dann verstärkt sich der Alterungsprozess enorm. Eine Übertragung des Serums in den Genen der Eltern auf die des Kindes ist auch möglich. Die Priesterkönige besitzen bessere und mehr ausgereifte Seren, die aber nur für ihresgleichen bestimmt sind. Dennoch sollte das normale Serum nach ihrer Meinung nach allen, Freien wie auch Sklaven, zugänglich gemacht werden. Im Regelfall wird das Serum an 4 Tagen nacheinander injiziert, meist in die Hüftgegend am Rücken. Ab dem 5. Tag können die Heiler dann eine Probe entnehmen und sehen, ob das Serum wirkt.

Lange Zeit wurden alle Forschungen zu Gunsten des Stabilisierungs-Serums vernachlässigt. Durch die Verbreitung des Serums wurde später auch Zeit gewonnen, um andere Krankheiten wirkungsvoller und vor allem länger zu behandeln und Heilmittel zu entwickeln.


Viele weitere Medikamente und Drogen werden in den Büchern kurz angesprochen. Neben den Blätterns des Brak-Busches, die eine abführende Wirkung haben, gibt es auch spezielle Abführmittel. Auch flüssige Medikamente die Brechreiz hervorrufen werden beschreiben. Einige Angehörige der Tuchuk mischen ein dunkelblaues Pulver in eine goldene Flüssigkeit und verabreichen diese einer Sklavin, die daraufhin einschläft. Ein weiteres Mittel, wahrscheinlich zur Impfung gedacht, wurde einer Barbarin von der Erde gegeben. Es waren verschiedenen Pulver, die in Wasser eingerührt wurden. Eine weitere flüssige Droge dient als Hypnotikum. Es hat eine Bewusstseinsverändernde Wirkung, dort wird auch beschrieben, dass es möglich ist Dinge aus dem Gedächtnis zurückzurufen. Sklaventunke beugt Flöhen und anderen Parasiten vor. Meist werden Sklaven bei Erreichen eines neuen Hafens erst in die Tunke getaucht, bevor sie das Schiff verlassen dürfen. Des Weiteren werden beruhigende Drogen für Tiere erwähnt.

Manche Medikamente müssen kühl gelagert werden. Eis ist ein Luxusgut auf Gor. Es wird im Winter von den Bergen herangeschafft und dann in den größeren Städten für Kühlkammern verwendet.


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