Freitag, 5. September 2008

1x1 der Kajirae/Sklavinnen

Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung von Samantha Vacano genutzt und veröffentlicht.

Aber mehr noch im Gedenken an eine wundervolle Kajira auf Gor und einen liebenswürdigen Menschen.


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Kajira ist ein Wort aus dem goreanischen und bedeutet soviel wie Sklavenmädchen.

Auf Gor gibt es wensendlich mehr Sklavinnen als Sklaven (Kajiri (plural), Kajirus (singular)). Eigentlich ist jede Frau von diesem Schicksal latent bedroht. Dabei gibt es die verschiedensten Formen, in Sklaverei zu kommen. Hier ein paar Beispielsituationen:

Versklavung durch Schulden
Hat eine Freie Frau Schulden die sie nicht begleichen kann, so kann der der Gläuber ihre Versklavung vor dem Praetor fordern. Ist die Schuld geklärt, so wird die Frau zur Sklavin des Gläubigers erklärt. Damit ist die Schuld beglichen. Hat der Gläubiger lieber die blanke Münze, so wird er die jetzige Sklavin verkaufen. Entweder direkt an einen Interessenten oder an einen Sklavenhändler, der sie dann auf den Block stellen wird.
Diese Schuldsitution kann auch auftreten wenn der Vater der Freien Frau in Schuld fällt. Seine Tochter wird dann zur Begleichung der Schuld versklavt.

Versklavung als Barbarin
Die Priesterkönige und ganz besonders die Kurii (die Gegenspieler der Priesterkönige) führen Beschaffungsreisen zur Erde durch, wo besonders schöne Frauen entführt werden. Dabei gilt aber nicht unbedingt das Schönheitsideal der Erde. Eine Naomi Campell könnte wohl ganz ruhig auf der Erde weiterleben, da die Goreaner nicht sehr auf flachbrüstige und spindeldürre Frauen stehen.
Auf Gor gelten alle Barbarinnen als gebohrene Sklaven, weil sie über keinen Heimstein verfügen. Soetwas gibt es ja auf der Erde nicht.
Eine auf Gor neu angekommene Barbarin ist natürlich sehr leicht zu identifizieren, da sie kein goreanisch spricht. Somit kann sie sicher sein, das sie zügig versklavt wird, wenn sie nicht schon nach der Entführung in einem Sklavengehege zu sich kommt.

Versklavung aufgrund der Geburt
Bringt eine Sklavin ein Kind zur Welt, so ist dieses Kind automatisch Sklave. Dabei ist aber zu beachten, das es in verschiedenen Städten dazu verschiedene Gesetze gelten. In einigen Städten definiert sich das Sklaventum durch den Moment der Geburt. Ist die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt Sklavin, so ist auch das Kind Sklave. In anderen Städten gilt der Moment der Empfängnis als entscheidend. Wird die Mutter nach dem Moment der Empfängnis versklavt oder zuvor befreit und danach wieder versklavt, so ist das Kind frei.
Viele mänliche Sklaven sind Sklaven seit der Geburt.

Versklavung durch Entführung
Viele Freie Frauen werden durch Entführung zu Sklavinen. Dabei wird ein Mann niemals eine Frau entführen und versklaven, die mit ihm den gleichen Heimstein teilt. Das geschieht nur wenn der Mann oder die Frau fremd in der Stadt sind.

Versklavung durch Verbrechen
Begeht eine freie Person ein Verbrechen, so wird ein Mann eher Verstümmelt oder getötet als versklavt. Bei Frauen ist die Versklavung die erste Option. Dabei fällt die Sklavin dem Bestohlenen zu. Außer es wurde Stadteigentum geklaut, dann wird die Frau zur Stadtsklavin.

Versklavung durch Unterwerfung
Eine Freie Frau kann sich jederzeit einer anderen freien Person unterwerfen. Dazu reicht es eigentlich schon die Freie Person als Herr oder Herrin anzureden oder unterwürfige Positionen einzunehmen. Darüber hinaus gibt es aber spezielle submissive Positionen um die Unterwerfung formal durchzuführen. Dazu würde sich die Frau hinknien und ihre Hände überkreuzt vorstrecken, wobei sie ihren Kopf demütig senkt. Das Ausstrecken der Arme soll die Bereitschaft zur Fesselung bekunden.
Aber vorsicht. Möchte sich eine Freie Frau einem Krieger unterwerfen und er akzeptiert dies nicht, so verlangt sein Kodex, das er sie tötet.

Versklavung durch Aufruf zur Lösegeldzahlung
Wird eine Freie Frau entführt ohne das sie direkt zur Sklavin gemacht wird, sondern nur als Gefangene gehalten wird, so kann sie immer noch schadlos befreit werden. Spricht sie gegenüber ihrem potentiellen Befreier aber den Wunsch auf Lösegeldzahlung aus (direkt ausgesprochen oder auch als Brief) so gilt das wie eine eigenständige Unterwerfung gegenüber ihrem Entführer. Sie ist dann ganz offiziel seine Sklavin und kein Diebesgut mehr.

Versklavung durch Rettung
Wird eine Freie Frau aus einer lebensbedrohenden Situation gerettet, so hat der Retter das Recht, sie zu versklaven.

Aufgrund der Vielfältigkeit der Möglichkeit zur Versklavung wird ein freies Mädchen schon früh mit der Möglichkeit der Versklavung vertraut gemacht. So kennen viele Freie Frauen schon einiges über das Sklaventum und wissen zum Beispiel, wie man sich unterwirft.

Eine Barbarin weiß das natürlich nicht. So wird sie anfangs noch sehr viel Widerspänstiger sein als eine goreanische Frau. Zumindest in der Regel.

Eine unausgebildete Sklavin ist natürlich nicht so viel wert, wie eine ausgebildete Sklavin. Deshalb wird sie zügig ausgebilet. Dafür gibt es auf Gor etliche Einrichtungen wo man das durchführen lassen kann, wenn die Freie Person das nicht selber machen möchte. Zu diesen Einrichtungen gehören Aufbewahrungsgehege und Sklavenhändler.

Die Ausbildung ist nicht immer gleich, da nicht alle Skalvinnen das gleiche Aufgabengebiet haben. Die Sklavin eines Bauern wird ein sehr kleines Ausbildungsspektrum haben, da sie meistens zu Feldarbeiten herangezogen wird. Eine Sklavin die in einer Stadt lebt ist da meistens sehr viel umfangreicher ausgebildet. So lernt sie das Kochen, nähen und bedienen. Und auch die Verrichtung weiterer häuslicher Aufgaben. Dann kommen dazu noch die Vergnügungssklavinnen, die lernen, wie ein Mann sexuell zufriedenzustellen ist. Auch lernt eine Vergnügungssklavin das Tanzen.

Oftmals wünschen die Männer, das sich die Sklavinnen mit gespreizten Beinen hinknien, damit die Sklavinnen besser betrachtet werden können. Einer Freien Frau ist das zuwider. Sie wird verlangen, das die Sklavin mit geschlossenen Beinen sitzt. Um Ärger zu vermeiden sollte die Sklavin ihre Beine also lieber von selbst schließen, wenn eine Freie Frau anwesend ist.

In SL-Gor kniet eine Sklavin immer im Tower (geschlossene Beine) wenn sie eine White Silk ist. Ist sie eine Red Silk, so wird sie ihre Beine nur schließen, wenn eine Freie Frau anwesend ist. Eine White Silk ist eine ungeöffnete Sklavin. ALso eine Jungfrau. Eine Red Silk wurde schon geöffnet. In den Büchern wird das nicht so gesehen. Da knien auch White Silks gegenüber Männern mit gespreizten Beinen. Allerdings tragen white Silk in den Büchern oftmals einen Keuschheitsgürtel damit sich die Farbe nicht so schnell ändert.
Die Silkfarbe ist allerdings eine reine Kategorisierung der Kajirae. Sie spiegelt sich nicht in der getragenen Kleidung wieder.

Eine Sklavin wird in der Regel recht früh in ihrem Sklaventum gebrandmarkt. Eine abgeschlossene Ausbildung ist dafür nicht notwendig. Es ist ganz die Entscheidung des Herren, wann das Brandzeichen gesetzt wird. Das Brandzeichen erhält die Sklavin in der Regel nur einmal in ihrem Leben (außer bei Strafbränden). Aber jede Sklavin trägt dazu auch ein Collar. Dieses Collar gibt dann durch eine Aufschrift zu erkennen, wem sie gehört. Somit kann eine Sklavin in ihrem Leben mehrere Collars tragen.

EIne Sklavin kann auch wieder freigegeben werden. Das passiert allerdings recht selten. Ist die Sklavin schon gebrandmarkt, so sollte sie ihre Befreiungspapiere aber immer mit sich tragen, damit sie nicht sofort wieder versklavt wird.

So, das ist erstmal das wichtigste zum Thema Kajira. Sicher gibt es noch sehr viele weitere Sachen zu sagen, aber ich will ja kein Buch schreiben. *kichert*

***Copyright: Samantha Vacano***

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