Sonntag, 28. Dezember 2008

Freie Frauen, Sklaven & Sex

Freie Frauen treten in der Öffentlichkeit frigide und arrogant auf. Doch auch sie haben das Befürfnis nach körperlicher Nähe und Sex. Sie dürfen diese Bedürfnisse, auch "Hitze" genannt, aber nie nach außen zeigen. Als Hitze wird im Allgemeinen der "Zustand" der Erregung, der Begierde nach körperlicher Nähe bezeichnet. In den Büchern wird des Öfteren beschrieben, dass Sklavinnen nach dem ersten Sex mit ihrem Besitzer die Hitze in ihrem Körper spürt und begierig auf mehr ist. Ihre Lust erwacht und sie nutzt jeden Moment, ihrem Besitzer in de Fellen zu dienen. Freie Frauen scheuen sich in der Regel davor, ihre Lust zu zeigen, ausser bei ihrem Gefährten. In der Öffentlichkeit kann dies für sie die Versklavung bedeuten.

Es heißt zuweilen auf Gor: "Jede Frau ist nur solange frei, wie ein Mann es wünscht." oder auch "Eine Frau hat erst ihre Bestimmung gefunden, wenn sie ein Collar um den Hals trägt."

Eine der vielen Aufgaben der Sklaven ist es, ihrem Herrn zu gefallen. Dies beziehn wir nun mal auf den sexuellen Aspekt. Eine Sklavin hat ihren Herrn oder auch ihrer Herrin für deren sexuelle Bedürfnisse zur Verfügung zu stehen. Jede Sklavin, jeder Sklave muss in den Fellen zu Diensten sein, wenn der Besitzer es befiehlt. Sie dürfen sich den Wünschen ihres Herrn/ihrer Herrin nicht verweigern ohne schlimme Strafen zu erwarten. Sie haben keine Rechte, dass sie diesen Dienst verweigern könnten. Sklaven zeigen offen ihre Hitze und freuen sich in der Regel darauf, wenn ihr Herr ihnen diese Befriedigung verschafft.

Sklavinnen werden oft "gegen ihren Willen" genommen. (Anm: es wird gespielt! OOC Absprachen werden vorher einvernehmlich getroffen, lasst Euch nie auf etwas ein was ihr nicht wollt!)

Aber egal wie es geschieht sie haben ihren Herrn aussergewöhnliche Freude zu bereiten. Die "Hitze" erwacht in einer Sklavin, sobald sie geöffnet werden. Sklavinnen erkennen beim ersten sex mit ihrem Herrn das Verlangen in sich. Freie Frauen und Barbarinnen von der Erde wissen bevor sie versklavt werden nicht, was (goreanisches) sexuelles Verlagen eigentlich heisst, bis sie vor ihrem Herrn knien. Sie sind ihm und ihrem Verlangen hilflos ausgeliefert und müssen sich seinen Wünschen fügen.

Meistens zeigen Sklavinnen ihre Bereitschaft öffentlich. Viele von ihnen, ob nun Paga-Mädchen oder Lustsklavinnen, koketieren gern in der Gegenwart von Freien Frauen mit ihrer Lust. Freie Frauen ist dies meist zuwieder, vielleicht aus Ekel, viel mehr jedoch aus Eifersucht, da sie ihren Gefühlen keinen freien Lauf lassen können.

Das Verhalten der Kajirae und Bondmaids ist in diesem Punkt jedoch unterschiedlich. Während Kajirae ihre Lust meist unterschwellig zeigen, besitzen Bondmaids die Freiheit, ihren Besitzer öffentlich zu Begehren, es wird sogar von ihnen erwartet. Es kommt des Öfteren vor dass ein Bondmaid beim Servieren von Met im Langhaus auf den Schoss des Jarls (Herrn) sitzt und ihn anschließend Vergnügen bereitet. Eine Kajira wird sich in einer Taverne nicht so verhaltne. Sie wird sich eher in seiner Nähe aufhaltne und durch ihre Körpersprache, den Herrn zum Sex animieren.



Ein Mädchen ohne Besitzer, eine freie Frau, kann deshalb nie ihre vollständige Sexualität erfahren…. Leidenschaft, denkt man, beraubt eine freie Frau in größerem Umfang ihrer Freiheit und der so wichtigen Selbstkontrolle; man runzelt die Stirn über sie, denn diese lässt sie sich, in großem Umfang, wie eine entwürdigte Sklavin benehmen; darum müssen freie Frauen Leidenschaften bekämpfen, um ihre Ehre und Würde, ihre Freiheit und Persönlichkeit, ihre Individualität zu schützen; …die freie Frau muss also kühl und selbstkontrolliert bleiben, selbst in den Armen ihres Gefährten, um nicht wirklich ‚genommen’ zu werden,…“ (Die Stammeskrieger von GOR, S. 17)

***Copyright: Syleena Sheridan***

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