Sonntag, 28. Dezember 2008

Gesetze auf Gor - Kasten

Gesetze der Kasten

Jede Kaste hat teilweise ihre eigenen Gesetze, die in einem Kodex niedergeschrieben sind. Dieser jeweilige Kodex sichert das Miteinander und auch den Eintritt von Neulingen in die Kaste. Jedes Mitglied ehrt diesen Kodex. Dennoch gibt es übergreifende Gesetze, die alle Kasten betreffen und die goreanische Gesellschaft regeln.

Allgemeine Gesetze der Kasten

1.
Ein Goreaner kann seine Kaste wechseln, wenn er es wünscht. Dies kommt selten vor, da Goreaner stolz auf ihre Kaste sind. In der Regel ist dies auch mit Papierkram und Arbeit verbunden. Wenn man seine Kastenzugehörigkeit ändern möchte, stellt man einen Antrag bei dem Hohen Rat der Kaste/der Stadt und diese prüfen die Voraussetzungen des Kandidaten. Bei den meisten Kasten muss man anschließend eine Ausbildung machen, um dem Kastenberufen nachgehen zu können.
Freie Frauen haben die Chance ihre Kaste bei einer Freien Gefährtenschaft zu wechseln. Sie können die Kaste ihres Gefährten annehmen oder ihre eigenen behalten.

2.
Bei der Kaste der Ärzte gibt es noch die Besonderheit, dass Freie Frauen erst 2 Kindern das Leben geschenkt haben müssen, bevor sie voll in ihrem Beruf arbeiten können. Es gibt in manchen Städten einen Brauch, dass Freie Frauen der Ärztekaste im Alter von 15 Jahren zwei Armbänder bekommen. Mit der Geburt der ersten beiden Kinder darf jeweils ein Band entfernt werden. Dies soll die Frauen daran erinnern, dass ihre wichtigste Aufgabe in der Gesellschaft, das Gebären von Kindern ist.

3.
Jede Stadt entscheidet für sich selbst, welche Kasten und auch Unterkasten dort erlaubt sind. Eine Erlaubnis oder ein Verbot wird meist nur für gewisse Unterkasten ausgesprochen. Einige Unterkasten werden als eigenständige Kasten angesehen und akzeptiert.

4.
Die Kaste der Sklavenhändler ist eine Unterkaste der Händler und wird in der Regel nicht als eigenständige Kaste angesehen.

5.
Mitglieder der Kasten der Sänger und der Musiker wird das Recht gewährt, jede Stadt ungehindert zu betreten. In der Regel werden sie nicht versklavt.

6.
Ebenfalls freien Zugang zu einer Stadt haben die Mitglieder der Kaste der Attentäter. Dieses Recht wird aber nur gewährt, wenn sie einen schwarzen Dolch auf der Stirn tragen, als Zeichen, dass sie einem Auftrag nachgehen. Sie dürfen sich frei in der Stadt bewegen.

7.
Die Anghörigen der Kaste der Priester dürfen keine Waffen tragen.

8.
Schlossern ist es verboten Kopien von Schlüsseln herzustellen. Sie müssen des Weiteren alle Kopien und das Original des Schlüssels dem Besitzer aushändigen .

***Copyright: Syleena Sheridan***

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