Montag, 29. Dezember 2008

Kleidung - Roten Wilden

Die Männer der Roten Wilden tragen, wie man es etwa von Indianern auf der Erde kennt, nur einen Lendenschurz. Dieser ist meist aus Leder manchmal auch aus weichem Stoff hergestellt und wird durch eine Kordel bzw. einen Gürtel festgemacht. Dieser ist rein für die männlichen Personen gedacht, Frauen oder Sklaven in einem Lederschurz werden als Beleidigung angesehen. Normalerweise tragen die Frauen der Roten Wilden Hemdkleider aus Leder und darunter Leggins, welche aus Leder oder auch Rep-Stoff gefertigt sind.

In den kalten Monaten wird viel Fell getragen. Mützen, Umhänge und auch Westen und Jacken. Die Männer tragen dann zusätzlich noch Leggins unter ihrem Lendenschurz und Hemden um die Kälte fernzuhalten. Je nach Jahreszeit sind die Kleider und auch die Leggins der Frauen länger.

Die Schuhe der Roten Wilden, wie oben bereits erwähnt, sind Mokkassins. Je nach Stamm werden diese mit verschiedenen Schnittmustern versehen. Sie sind sozusagen das "Profil" der Schuhe. Mit diesem Profil kann man den Träger einem Stamm zuordnen. Diese Art der Identifizierung ist aber keineswegs so einfach wie es klingt. Feinde eignen sich die Mokkassins eines anderen Stammes an und hinterlassen so "falsche Spuren". Zur Winterzeit werden wärmere Mokkassins getragen. Sie haben dan meist einen Fellbesatz oder bestehen teilweise komplett aus Fell. Zusätzlich werden sie mit Haaren und/oder getrocknetem Gras ausgestopft um die Wärme zu halten.

Sklavinnen tragen die abgelegten Hemdkleider der Freien Frauen und im Winter auch Mokkassins sowei Umhänge aus Fell.

Eine Besonderheit bei den Roten Wilden sind die Waniyanpi. Waniyanpi bedeutet "zahmes Vieh" und bezieht sich auf eine Gemeinschaft der Sklaven auf dem Gebiet der Roten Wilden. Die Gewandung der Waniyanpi besteht aus grauem Stoff, vermutlich Rep-Stoff. Die Kleidung wird leider nicht näher erläutert, aber man geht davon aus, dass es Gewänder sind, die den Hemdkleidern der Frauen der Roten Wilden ähneln. An den Füßen tragen sie statt Mokkassins nur Lumpen.

***Copyright: Syleena Sheridan***

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