Sonntag, 28. Dezember 2008

Männliche Sklaven auf Gor

Kurze Einführung in die verwendeten Sklavennamen:

Sklave, weiblich: Kajira (pl. Kajirae)
Sklave, männlich: Kajirus (pl. Kajirii)

Besonderheit: im Norden Gors heißen Sklavinnen „Bond-Maid“ (Bondmaid) und männliche Sklaven „Thralls

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Der folgende Text beschäftigt sich mit männlichen Sklaven. Ein Beitrag zu weiblichen Sklaven findet ihr auch unter "Rollen".

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Die wichtigste Aufgabe der Sklaven ist es, ihren Herren/Herrinnen zu dienen, in allen erdenklichen Formen und absoluter Gehorsam. Sklaven haben keine Rechte, keinen Besitz und kein Geld. Wenn es ihnen erlaubt ist, können sie sich frei in einer Stadt bewegen und haben daher manchmal mehr Freiheiten als eine Freie Frau.

Nach den goreanischen Maßstäben sind Sklaven nichts Besseres als Tiere und werden auch meist so behandelt. Sklaven haben keinen Besitz, nicht mal den Silk/den Camisk/den Kirtle, den sie am Leib tragen. Alles gehört ihrem Eigentümer, egal ob es eine Person, ein Stamm oder eine Stadt ist. Selbst ein Name steht ihnen nicht zu, er wird ihnen nur durch die Großzügigkeit ihres Besitzers gewährt. Sie sind Waren, mit denen ihr Eigentümer und alle Freien Personen tun und lassen können was sie wollen. Sklaven dürfen keine Münzen ohne Erlaubnis berühren, daher werden diese im Mund transportiert, wenn z.B. sie Einkäufe tätigen.

Gor ist eine von Männern dominierte Welt, was aber nicht heißt, dass Männer immer frei sind. Sie können auch versklavt werden. Es kommt nicht sehr oft vor, daher bilden sie in Gor nur einen geringen Anteil der Sklaven. Die goreanische Gesellschaft unterstützt die Versklavung von weiblichen Wesen, da es der „natürlichen Ordnung“, den Gesetzen und vor allem den Aspekt der männlichen Dominanz auf Gor entspricht. Auch wenn die Kajirii von Freien Männern und auch Sklavinnen verachtet werden, kommt den gut ausgebildeten Sklaven eine ähnliche Behandlung zuteil, wie den weiblichen Sklaven.

Wie auch bei Sklavinnen gibt es bei Männern verschiedene Arten der Versklavung. Aus den Büchern ist nur ein Fall bekannt, bei dem ein Mann von der Erde nach Gor, in die Sklaverei gebracht wurde. Diese Art der Versklavung scheint ungewöhnlich und wird nicht weiter erwähnt. In der Regel werden Verbrecher versklavt oder auch Männer, die ihre Schulden nicht bezahlen bzw. einen Gläubiger haben, der sie in die Sklaverei zwingt. Kriegsgefangene werden selten als Sklaven enden, sie werden in den meisten Fällen getötet. Der Hauptgrund für die Versklavung von Männern ist ganz anderer Natur: sie werden als billige Arbeitskräfte benötigt. Für viele Goreaner sind männliche Sklaven eine praktische Entscheidung, die durch die Notwendigkeit von billigen Arbeitskräften und einem gewissen Teil von Arroganz in ihren Augen legalisiert wird.

Fast alle Kajirii werden als Arbeitssklaven zum Verkaufe angeboten. Bei Auktionen findet man sie auf den Nebenblöcken. Die Preise für sie sind wesentlich geringer als für die weiblichen Sklaven. Die einzigen Kajirii, die höhere Preise erzielen sind Seidensklaven und auch Exoten. Seidensklaven erfahren ihre Wertsteigerung durch ihre besondere Ausbildung, Exoten hingegen werden wegen ihrer außergewöhnlichen Optik geschätzt. Beide Arten sind besonders in den Augen der Freien Frauen wertvoll und können bis zu einem Silber-Tarsk kosten.

Die niedrigsten Kajirii sind die Arbeitssklaven von Klima. Klima ist das Abbaugebiet von Salz, das tief in der Tahari-Wüste versteckt ist. Die Salzminen von Klima sind für diese Sklaven, die auch Salzsklaven genannt werden, meist die Endstations ihres Lebens. Abgesehen von dem Umstand, dass es dort wenig Wasser und Essen und rein gar keine Frauen gibt, gehen viele aufgrund der anstregenden Arbeit zugrunde. Sie schuften von Sonnenaufgang bis teilweise nach Sonnenuntergang. Allein auf dem Fußmarsch zu den Minen sterben hunderte von ihnen. Da Salz eines der kostbarsten Güter auf Gor ist, wird die Lage der Minen nur wenigen auserwählten mitgeteilt. Die Kajirii, die dorthing geführt werden, tragen blickdichte Hauben. Dies verhindert, dass sie sich den Weg merken können, sollte ihnen einmal eine Flucht gelingen. Bisher hat es kein Salzsklave zurück in die Städte Gors bz. die Oasen geschafft, da sie meist den Weg dorthin ohne Wasser nicht überleben.

Einige Kajirii werden als Kampfsklaven beim Gladiatoren-Kämpfen oder sogar als Leibwächter eingesetzt. Hierfür werden gern ehemalige Krieger oder auch die kräftig gebauten männlichen Sklaven ausgesucht. In der Regel ist das Berühren oder führen einer Waffe verboten, doch für diese Kämpfe werden ihnen manchmal die typischen Waffen der Arena zugestanden. Dazu gehören unter anderem das Hakenmesser und die Cestae. (Anm.: Infos zu Waffen bitte in "Rollen – Krieger" in den verschiedenen Posts nachlesen) Sklaven, die in den großen Arenen kämpfen werden richtig trainiert, die weniger gut ausgebildeten Kampfsklaven treten eher bei den niederen Kasten beliebten Stallkämpfen auf. Es sind fast ausschließlich waffenlose Kämpfe, wie ein Boxkampf auf der Erde. Eine weitere Ähnlichkeit zum Boxkampf ist die Unterteilung in der Stallkämpfe in Gewichtsklassen. Diese Art von Kämpfen endet selten tödlich, er soll rein zur Unterhaltung der Zuschauer dienen. Bei den Kämpfen, die Gladiatoren-Kämpfe in den Arenen oder auch die Stallkämpfe, wird gern und viel gewettet. Freie Männer nehmen normalerweise bei diser Art von Veranstaltungen nicht teil.

Sklaven, die als Leibwächter eingesetzt werden, sind kaum in den Büchern erwähnt. Es ist daher unbekannt, ob ihnen Waffenbesitz zugestanden wird oder nicht. Eine Vermutung ist, dass diese Sklaven im waffenlosen Nahkampf trainiert werden, um so die Freien Frauen zu beschützen. Man erwartet von ihnen, dass sie die Freie Frau mit ihrem Leben vor anderen Sklaven, Sklavenjägern und Geächteten schützen. Leibwächter-Sklaven werden immer in der unmittelbaren Umgebung der Frau gesehen, wenn diese durch die Stadt bummeln. Wer allerdings einen richtigen Schutz möchte / benötigt, wird sich stets einen ausgebildeten Krieger als Leibwächter anheuern

Seidensklaven, wie schon erwähnt, können hohe Preise erzielen. Dies verdanken sie ihrem Aussehen und ihrer guten Ausbildung. Sie werden auf speziellen Auktionen, ausschließlich für Freie Frauen, angeboten. Freie Männer findet man bei dieser Art von Auktionen eingentlich nie. Sie verachten die Seidensklaven. Freie Frauen schätzen die Dienste dieser Sklaven, wobei sie die femininen oder androgynen Kajirii den Sklaven mit einer sehr männlichen Ausstrahlung vorziehen. Die Frauen fürchten sich etwas vor einem stark wirkenden Sklaven, besonders falls er sich eines Tages einmal gegen sie wenden sollte. Diese Kajirii werden teilweise auch zur Zucht verwendet, da es nicht viele von ihnen gibt sind sie sehr begehrt. Es gibt auch speziell ausgebildete Verführungssklaven auf Gor. (Anm.: weiter unten finden sich detaillierte Informationen zu Verführungssklaven)

Sklaven sollten sich Freien gegenüber stets respektvoll und unterwürfig verhalten. Sie sprechen alle Freien mit Herrn / Herrin an (Anm: engl. Master/Mistress), wenn der Rang einer hohen Persönlichkeit bekannt ist, dürfen sie auch diesen verwenden. Normalerweise spricht eine Sklavin z.B. ihren Herrn nicht mit Namen an, dies wird meist nur im privaten Bereich zugelassen. Je nach Region kann die Anrede variieren. Z.B. werden die Herrn im Norden „Jarl“ genannt (Anm.: englisch wie deutsch zu verwenden, da Eigenname). Aber immer gilt: Freie werden vor den Sklaven gegrüßt!

In der Regel knien Kajirii wie Freie Frauen in der Tower-Position. Manche Besitzer wünschen sich aber auch, dass ihr Sklave mit geöffneten Schenkeln kniet, also in der Nadu-Position. (Anm.: mehr Informationen zu den Position der Sklaven findet ihr in einem separaten Beitrag) Ihnen ist es nicht erlaubt, im Schneidersitz, wie die Freien Männer zu sitzen.

Für männliche Sklaven gibt es keine spezielle Kleidung, es hängt immer vom Besitzer und natürlich den Gesetzen der Stadt ab. Kajirii tragen meist Gewänder aus Wolle, damit sie nicht von anderen als Sklaven erkannt werden können. Man möchte so verhindern, dass andere Sklaven erkennen, wie viele "Leidens-"Genossen sie haben und auch den Freien Männern nicht den Anblick eines männlichen Sklaven zumuten zu müssen. Der Unterhalt eines Kajirii ist wesentlich teurer als der einer Sklavin. Auf Grund ihres Körperbaus benötigen sie mehr Nahrung, Belohnungen mit Candys' ist bei ihnen nicht üblich. Ihre Belohnung sieht anders aus. Manchen Sklaven wird es ausdrücklich erlaubt, eine Sklavin zu nehmen. Dies ist für Sklavinnen eine große Schande, da sie Kajirii verachten. In ihren Augen sind männliche Sklaven keine Männer.

Kajirii werden selten mit einem Brandzeichen versehen, aber wenn doch, dann tragen sie, wie die weiblichen Sklaven auch, das „Kef“-Zeichen auf ihrem Schenkel. Dies ist der Anfangsbuchstabe des Wortes für männliche Sklaven "Kajirii" aus dem goreanischen Alphabet. Aber im Gegensatz zu den Sklavinnen wird ihnen dieser Buchstabe fett auf den Schenkel gebrannt, nicht kursiv. Sie tragen einen einfachen gehämmerten Ring um den Hals, das Kol-lar (Collar). Es besteht meist aus leichtem Metall, gewöhnlich aus Stahl oder Eisen. Im Gegensatz zu den Kol-laren der weiblichen Sklaven besitzen diese kein Schloss zum Öffnen. Auf diesem ist der Name ihres Besitzers/ihrer Besitzerin zu lesen. Wie auch bei der Kleidung gibt es auch bei dem Kol-lar eine Besonderheit: sie müssen ihn nicht sichtbar tragen um so die Zurschaustellung ihrer Sklaverei zu verbergen. (Anm.: Detaillierte Infos zum Kol-lar bitte in "Collar und Sklavenpositionen" nachlesen)

Ein Sklave kann bei Ungehorsam oder einfach auch wenn der Herr/die Herrin es wünscht, jederzeit bestraft werden. Gründe müssen, wie auch bei den Kajirae, nicht vorliegen. Auch jeder andere Freie kann einen Sklaven bestrafen, z. B. durch auspeitschen. Bei männlichen Sklaven ist es üblich, dass sie gleich getötet werden. Dies kommt z.B. vor, wenn ein Sklave sich Freien gegenüber respektlos verhält oder auch, wenn er eine Kajira berührt. Ansonsten gilt: sollte man einen fremden Sklaven züchtigen/bestrafen und ihn ggf. körperlich „beschädigen“ oder gar töten, wird eine geringe „Entschädigung“ an den Besitzer gezahlt.

Die meisten Kajirii haben keine Ausbildung, da sie nur zum Arbeiten benötigt werden. Viele verrichten ihren Dienst auf Schiffen, ob nun am Ruder oder beim Be- und Entladen von Frachtschiffen. Städte benutzen die Sklaven z.B. zum leeren der Abfallgruben oder als Lastenträger. Es gibt auch Kajirii, die etwas angenehmere Arbeiten verrichten. Sie überwachen die Dienste der Pagasklavinnen in den Tavernen und es ist ihre Aufgabe, als Pagadiener, die Tarsks für Getränke und Mädchen zu kassieren. Niedere Kasten setzen die männlichen Sklaven auch für Kastenarbeiten ein, diese sind aber keineswegs von großer Bedeutung oder gar interessant. Bei der Unterhaltung von Goreanern trifft man sie auch. Dort nehmen sie Rollen bei Theaterstücken ein und sind so gesehen Schauspieler.

Wie bereits oben schon erwähnt, gibt es Seidensklaven. Diese sind wertvoller als die anderen männlichen Sklaven und sind von ihrer Ausbildung her vergleichbar mit Vergnügungssklavinnen. Das spezielle Training in der Liebeskunst soll den Freien Frauen zugute kommen, welche die Sklaven für viele Tarks erwerben. Für diesen Dienst werden in der Regel besonders gutaussehende, nicht ganz so männlich wirkende Sklaven eingesetzt. Freie Frauen fürchten sich vor Seidensklaven mit ausgeprägten männlichen Zügen und einem kräftig gebauten Körper, da sie befürchten, er könnte sich eines Tages gegen sie wenden. Bei den feminin wirkenden oder gar androgyn aussehenden Sklaven fühlen sie sich sicherer. Aber genau diese wirklich männlich wirkenden Sklaven werden für die Zucht eingesetzt und später dann zu Seidensklaven ausgebildet. Es ist nicht üblich Kajirii zu züchten, aber besonders wertvolle Exemplare werden durchaus für gut genug empfunden um als Zucht-"Tier" zu dienen. So sichern die Goreaner einen kleinen aber feinen Bestand an Seidensklaven. Feminine Sklaven werden fast nie zum Zwecke der Zucht verwendet. Seidensklaven dienen ihrer Herrin in den Fellen, sie lernen sie sehr gut kennen und verstehen meist ihre Körpersprache. Sie sind dazu ausgebildet, die Wünsche der Besitzerin von den Augen abzulesen. Dennoch bleibt ihnen eines immer verwehrt: der Kuss der Herrin. Eine Freie Frau wird nie ihren Seidensklaven küssen, sie empfindet dies als unrein und scheut sich davor.


Verführungssklaven sind eine sehr spezielle Art von Sklaven. Sie dienen als Werkzeuge um so ungeliebte Freie Frauen in die Versklavung zu zwingen. Verführungssklaven sind in der Regel nicht als solche in der Öffentlichkeit zu erkennen. Neben der unauffälligen Kleidung, sie laufen in einfachen Tuniken herum und nicht in Silks bzw. Lendenschurz, haben sie ganz normale Aufgabenbereiche. Sie können Schauspieler, Pagadiener oder Helfer auf Feldern sein. So ist es für eine Freie Frau nicht ersichtlich, dass sie vielleicht einem Verführungssklaven erliegen kann. Ihre Besitzer ob nun ein Sklavenhändler oder eine andere Freie Person, haben verschiedene Gründe eine Freie Frau in die Versklavung zu zwingen. Sklavenhändler suchen meist eine Freie Frau aus, die als besonders schön gilt oder von hohem Rang ist und somit einen großen Wert hat. Andere Besitzer wollen sich an einer Frau rächen und sie sich durch diese Intrige zur Sklavin machen. Von ihnen werden die Skalven auf bestimmte Freie Frauen angesetzt. Da Seidensklaven eine ähnliche Ausbildung wie Vergnügungssklavinnen geniessen, können sie leicht ihre körperlichen Reize ausspielen. Sie umgarnen die Frauen und setzen alles daran, diese aus der Reserve zu locken und so in der Öffentlichkeit bloß zu stellen. Eine Freie Frau kann durch solch eine Intrige nur auf Grund des "Beischlaf"-Gesetzes versklavt werden. Dieses Gesetz besagt, dass Freie Frauen versklavt werden können, wenn sie mit dem Sklaven eines anderen Besitzers Sex haben oder allein schon dadurch, dass sie die Vorbereitungen für eine Zusammenkunft mit einem solchen Seidensklaven treffen. Sobald dies geschieht sind stets die Besitzer der Seidensklaven mit Zeugen zugegen und versklaven die Frau auf der Stelle. Das Beischlaf-Gesetz sieht jede Art von sexuellem Kontakt als "Sex" an, somit kann schon das Berühren eines Seidensklaven ihr Schicksal besiegeln. Dieses Gesetz gilt nicht in allen goreanischen Städten, wie bei vielen anderen Dingen, sind manche Gesetze oder Sitten abhängig von der jeweiligen Stadt bzw. Region. Wenn ein Ort dieses Gesetz nicht aufführt, kann einer Freien Frau ohne Weiteres ein Seidensklave zum Vergnügen angeboten werden. In den Büchern ist nur ein Seidensklave aufgeführt: Milo, der in seiner Stadt als Schauspieler bekannt ist. Er wird als sehr gutaussehend und charmant beschrieben. Seine Verführungskünsten waren immer sehr erfolgreich und seine Tarnung sehr gut, sodass er lange Zeit unerkannt für seinen Herrn Freie Frauen in die Falle locken konnte.


Männliche Sklaven in Torvaldsland
Thralls, die nordische Bezeichnung männlicher Sklaven, werden genauso schlecht behandelt wie Kajirii. Freie Männer und auch Sklavinnen verachten sie. Von ihnen wird perfekter Gehorsam verlangt und wenn sie diesem nicht nachkommen, werden sie meist getötet. Sie verrichten die schweren Arbeiten auf den Felder, schleppen Steine und arbeiten mit Gefangenen in den Minen. Nach der Arbeit werden sie entweder in Käfigen gehalten oder in den Ställen festgekettet. Neben den üblichen Collar, welches auch die weiblichen Sklavinnen tragen, sind sie nur mit einer kurzgeschnittenen Tunika aus Wolle bekleidet. Das Führen von Waffen, ja nur das Berühren allein, ist ihnen streng verboten und wird mit dem Tod bestraft.


***Copyright: Syleena Sheridan***

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