Sonntag, 28. Dezember 2008

Nicht-alkoholische Getränke und Getränke mit medizinischer Wirkung

Bazi Tee (NA)

Bazi Tee ist ein spezieler Kräutertee, den man in vielfältigen Arten auf Gor findet. Man kann es vergleichen mit den verschiedenen Teesorten auf der Erde. Normaden der Wüste trinken diesen Tee sehr gern sowie auch alle Kasten, rein die Art des Servierens macht dort gewisse Unterschiede. Generell wird dieser Tee in kleinen Tassen, in der Regel sind es drei, gereicht. Diese drei Tassen stellen die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft dar. Diese Art des Servierens wird oft mit einer japanischen Teezeremonie verglichen, hat aber wenig damit zu tun, ausser das er in drei kleinen Tassen und mit verschiedenen Zucker-/Milchsorten serviert.

Der Tee wird warm und mit sehr viel Zucker getrunken. Auch regionstypische Milch (Bosk, Verr, Kaiila) wird dazu gereicht. In der Regel wird jede der drei Tassen recht zügig geleert.

Beispiel einer Zubereitung (es gibt verschiedene Arten dieser Zubereitung!):
Sklaven müssen für diese Servierart folgenden Dinge haben: ein Tablet, einen kleinen Kessel, drei kleine Tassen, getrocknete Teeblätter, eine Schale mit Zucker (weissen und/oder gelben Zucker).
Der Kessel wird gereinigt und anschließend mit Wasser gefüllt und auf das Feuer gestellt/über das Feuer gehängt.
In jede Tasse werden 3 Blätter Tee sowie dem Zucker gefüllt. Anschließend wird jede Tasse mit dem Wasser aufgegossen.
(Anm.: die Servierart wird nicht in den Romanen beschrieben - nur das der Tee aus drei Gläsern getrunken wird)

Details:
Aufbewahrung: Blätter werden kühl und trocken gelagert in Schachteln, Kisten oder Dosen
Darreichung: Becher oder Tasse
Servier-Art: warm (erhitzen in einem Kessel), mit Zucker und/oder Milch


Black Wine (NA)

Black Wine ähnelt dem irdischen Kaffee und ist ein aromatisches Heissgetränk, welches sehr stark ist und bitter schmeckt. Die Bohnen für die Zubereitung stammen aus den Anbaugebieten rund um Thentis und sind nicht überall zu bekommen. Eigentlich ist Black Wine ein sehr seltenes Getränk in den anderen Regionen Gors. Die Bohnen werden auch als Luxus-Gut angesehen. Es wird auch in einer Art Zeremonie hergestellt und serviert.

Besonderheiten:
BLACKWINE, 1st slave
Diese Bezeichnung wird verwendet, wenn der Blackwine mit Zucker und Milch getrunken wird. Es gibt verschiedene Zucker- und auch Milcharten die dazu benutzt werden, auch Sahne gehört dazu. Meist richtet sich die Milchart nach der Region und den vorhandenen Resourcen der Stadt/des Volkes.

BLACKWINE, 2nd slave
Second Slave ist ein schlichter schwarzer Blackwine, ohne Milch und Zucker.

Die Servierarten 1st Slave und 2nd Slave kommen von einem alten Brauch in den Städten, wo der Blackwine von zwei Sklavinnen serviert wurde. Eine ist für die Vorbereitung zuständig und achtet auf die richtige Zubereitung des Blackwines nach den Wünschen des Freien. Die zweite schenkt lediglich den Blackwine ein.

Es gibt verschiedene Zubereitungen dieses Getränks, hier ist ein Beispiel. Der Black Wine wird von einer Sklavin zubereitet und im Becher serviert.

Für eine Tasse werden 3-5 Bohnen mit einem Mörser gemahlen und dann in ein Reptuch gefüllt, welches zugebunden wird. Das Säckchen wird in die Tasse gelegt und mit heissem Wasser übergossen, eine kurze Weile ziehen lassen und dann das Säckchen entfernen.

Black Wine kann auch direkt im Kessel zubereitet werden. Diese Art ist ähnlich wie die im Becher. Es gibt des Weiteren auch noch die Servierart von zwei Kajirae. Eine bereitet alles vor und platziert die Tasse, die andere gießt lediglich den Black Wine ein.

Details:

Aufbewahrung: Bohnen werden in Schachteln oder Dosen
Darreichung: Schale oder Tasse, selten im Becher
Servier-Art: warm (erhitzen in einem Kessel), mit Zucker und/oder Milch/Sahne


Milch (NA)

Auf Gor gibt es verschiedene Milchsorten, normalerweise findet man diese vom Bosk, Verr oder Kaiila. Boskmilch hat einen süßlichen Geschmack, Verrmilch hingegen ist etwas bitter. Die Milch von Kaiilas ist vom Geschmack her salzig und hat eine rötliche Färbung und enthält viel Eisensulphat. Milch wird warm und auch kalt getrunken.

Milch ist sehr beliebt auf Gor, gerade in den ländlichen Gegenden. Größere Städte haben sogar Milchmänner, welche die Milch direkt zu den Kunden bringen.

Details:
Aufbewahrung: Lagerung in Flaschen und Krügen in der Kühlkammer
Darreichung: Kelch, Becher oder Schale
Servier-Art: kalt oder warm


Säfte (NA)

Die Vielfalt an Säften auf Gor ist groß, genauso groß wie die Anzahl der Früchte. Aus fast allen Früchten kann man Säfte herstellen. Besonders beliebt ist dabei der Saft aus der süßen Larma-Frucht. Auch die Ka-La-Na Trauben, Ram-Beeren und Ta-Grapefruit werden zu Saft verarbeitet. In südlicheren Gebieten wird auch aus Melonen und der goreanischen Art der Pfirsiche Saft gewonnen. Auch aus Gemüsesorten, wie z.B. Möhren, wird Saft hergestellt.

Details:
Aufbewahrung: Lagerung in roten Flaschen (Kühlraum)
Darreichung: Becher, Schale, Kelch, Pokal
Servier-Art: kalt, in südlichen Gebieten auch eisgekühlt


Heiße Schokolade (NA)

Die heiße Schokolade wird aus den Kakaobohnen der tropischen Gebiete gewonnen und ist ein Exportartikel. Auch wenn die Tavernen nur selten Schokolade anbieten, ist dieses Getränk weit verbreitet auf Gor. Die Bohnen werden gemahlen und können mit Milch oder auch einfach mit Wasser vermischt werden. Auf einer Feuerstelle wird die Schokolade erhitzt.
Vom Geschmack her ist es süß, vollmundig und, wenn es mit Milch zubereitet wird, sehr cremig.

Details:
Aufbewahrung: kühle Lagerung in Schalen, Dosen und Körben
Darreichung: Becher, Schale, Tasse
Servier-Art: warm (erhitzem im Kessel)


Sklavenwein (M)

Wie auch der Brutwein ist der Sklavenwein ein rein Getränk zur rein medizinischen Anwendung. Er wird als Verhütungsmittel eingesetzt. Der Sklavenwein wird aus den Wurzeln der Sip Pflanze hergestellt und schmeckt sehr bitter.

Die Geschichte des Sklavenweines ist lang, früher war die Wirkung dieses Präperates nicht so lang. Nach stetiger Entwicklung muss der Sklavenwein nicht mehr monatlich verabreicht werden.




***Copyright: Syleena Sheridan***

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