Sonntag, 28. Dezember 2008

Ärzte/Heiler: Kodex

Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung von Dilara Sands genutzt und veröffentlicht.

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Ärzte/Heiler: Kodex

Unsere Kodex haben keine Ähnlichkeit mit den Regeln denen die Krieger unterliegen. Es sind Leitlinien die befolgt werden sollten, um die beste Leistung des Arztes sicherzustellen.

1) Ein Arzt darf niemanden auf einer Krankenstation schaden, dazu zählen auch
Handlungen wie z.B. Branding, Durchschneiden der Kniesehnen oder Handlungen die körperliche Schmerzen verursachen, außer es ist notwendig um das Leben des Patienten zu retten.

2) Ein Arzt ist verpflichtet jedem in der Not zu helfen, Freund oder Feind, Freier oder Sklave, außer in einer Zeit von Krieg oder Angriff auf den Heimstein, denn durch die Handlungen würde der Gegner/Feind unterstützt werden.

3) Ein Arzt ist immer die Autorität über alle Personen in der Krankenstation, es sei der der/die Administrator seines Heimsteins oder das First Sword der Stadt sind anwesend.

4) Ein Arzt wird nie Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger in seiner eigenen Stadt erheben, es ist jedoch erlaubt Vergütungen anzunehmen. Gebühren gegenüber Ortfremden können geltend gemacht werden, jedoch sollte man den zweiten Code bedenken, wenn die Person in der Not ist und die Dienste nicht entlohnen kann.
Wenn die ärztliche Behandlung rein kosmetischen Zweck dient, nicht erforderlich für die das Leben und die Gesundheit, kann der Arzt auch den Bürgern seines Heimsteines Entlohnung verlangen.

5) Ein Arzt sollte stets beruflich mit seinen Patienten umgehen, diese Regel betrifft speziell den Umgang mit Kajirae oder Kajiri. Ein Arzt sollte niemals über seine berufliche Grenze hinausgehen, den Patienten in eine unangenehme Lage bringen oder die Rechte bzw. Privatsphäre des Patienten verletzen.

6) Ein Arzt in der Ausbildung wird niemals heilen, ohne die Anleitung eines voll ausgebildeten Arztes, Zuwiderhandlungen dieser Regel können je nach Umfang und Schwere einen vorübergehenden oder sogar dauerhaften Ausschluss aus der grünen Kaste bedeuten.

7) Ein Arzt wird Zugang zu jedem Bereich seiner Stadt erlaubt, er sollte sich dabei in jedem Gebiet/Bereich nach wie vor strikt professionell verhalten. Folge Bereiche sind davon eingeschlossen: Verwaltungs-Gebäude, Hallen der Krieger, Sklavenkäfige und privaten Wohnungen. Ist er nicht im Einsatz bestehen die üblichen Beschränkungen.
Ein Missbrauch dieses Privilegs hat einen Ausschluss aus der grünen Kaste zur Folge.

8) Ein Arzt muss das Recht zur Untersuchung der Todesursache haben um festzustellen ob ein natürlicher Tod eingetreten ist oder zweifelhafte Umstände zu diesem geführt haben. Die Stadt sollte dabei dem Arzt volle Zusammenarbeit gewährleisten. Erkenntnisse die er gewonnen hat und Maßnahmen die zu ergreifen sind müssen direkt an die Krieger-Kaste, den Magistrat oder die Verwaltung der Stadt weitergegeben werden.

9) Für das Wohl der Kaste und seinen dauerhaften Bestand bzw. zur Vergrößerung kann keine Frau ein voll praktizierender Arzt sein , bis sie zwei Kinder zur Welt gebracht hat. Ein Lehrling wird zwei grüne Armbänder an ihrer linken Hand tragen, um anzuzeigen, dass von ihr als freier Frau bisher keine Kinder geboren wurden.
Nach jeder Geburt ist ein Armband zu entfernen.
Wenn beide Armbänder enfernt sind, (sprich 2 Kinder geboren sind ) steigt die Frau vom Lehrling zu Ärztin auf, unberücksichtigt vom Ausbildungsstand . ( Eine abgeschlossene Prüfung ist vorausgesetzt)

10) Ärzte keine Kämpfer. Kein Arzt oder Lehrling darf eine Waffe tragen oder benutzen, außer ein besonderer Umstand tritt ein. Solche Umstände z.B. sind Feinde im Inneren der Stadt, ein bedrohter Heimstein, unmittelbare Gefahr für sein Leben, das Leben des Lehrlings oder der Administrator seiner Stadt.
Kein Arzt oder Lehrling darf jemals angreifen. Bei der Verteidigung soll so wenig Gewalt wie möglich eingesetzt werden, tödliche Schläge nur dann, wenn absolut notwendig. Jeglicher Fall von Einsatz von Waffen von Ärzten oder Lehrlinge wird vor der Chefarzt der Stadt gebracht und genau untersucht.

Wird übermäßige Gewaltanwendung festgestellt, wird der betroffenen Arzt zum Lehrling degradiert.

Wenn sich herausstellt dass der Waffengebrauch des Arztes komplett unötig war, wird er aus der Ärztekaste ausgeschlossen.

Sollte ein Todesfall eingetreten aufgrund unangemessener Gewalt oder unsachgemäße Verwendung von Waffen, wird die betreffende Person ins Exil geschickt oder gepfählt - je nach Schwere des Vergehens.


Übersetzung D.Sands

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