Sonntag, 28. Dezember 2008

Waffen: Axt, Bola, Seil & Stab

Axt:

In den nördlichen Regionen Gors ist die Axt eine beliebte Waffe. Aber auch die Alaren sind bekannt für ihren guten Umgang mit dieser Waffe. Die Axt des Nordens ist groß, breit und hat eine gebogene Klinge. Diese gleicht vom Rücken her einem Hammer und ist aus gestärktem Eisen gefertigt. Torvaldsländer sind sehr geschickt mit der Axt und beherrschen zahlreiche Tricks und Kniffe. Sie bentzen den Griff zum Schubsen oder auch zum Schlagen. Kurze Schläge und Finten mit der Axt bringen das Gegenüber meist aus dem Takt, wenn dieser nicht gut mit einer solchen Waffe kämpfen kann. Ein ungeschickter Kämpfer ist derjenige, der mehr als zweimal zuschlägt, heisst es. Alaren verwenden im Kampf eine schwere Kriegsaxt. Eine Kriegsaxt besitzt eine einzelne Klinge und wird Francisca genannt.


Bola:


Eine Bola ist die wohl ursprünglichste Waffe der Wagenvölker. Diese Wurfwaffe wird aus drei langen Ledertreifen gefertigt. Jeder dieser Streifen misst ca. 5 Fuß, also 1,5 m. Alle drei Bänder enden in einem Lederbeutel in dem ein schwerer runder Metallgegenstand eingenäht ist. Neben ihrem Einsatzgebiet als Jagdwaffe für Tumits, werden Bolas auch im Kampf benutzt. Man kann sie auf zwei Arten werfen. Niedrig geworfen kann sie mit ihrer großen Spannweite von 10 Fuß (ca. 3 m) Beine einwickeln und sogar brechen. Es ist fast unmöglich ihr auszuweichen. Wenn sie hoch geworfen wird, fesselt sie die Arme an den Oberkörper und macht das Opfer wehrlos oder sie schlingt sich um den Hals des Opfers. Durch die Wucht kann bei dem schlimmsten Wurf an den Kopf sogar der Schädel zertrümmert werden. Die Nomaden fesseln mit der Bola ihre Opfter und töten sie anschließend mit der Quiva, einem Dolch. Eine Klingenbola ist eine spezielle Version der Bola und dient fast ausschließlich zum Töten.


Seil:

Das Seil nutzen Goreaner auch als Waffe. Seile bestehen meis aus umflachsten Leder und werden üblicherweise zum Einfangen von Sklaven und Feinden benutzt. Der Nomadenstamm der Tuchuk ist bekannt für seinen sehr guten Umgang mit dem Seil. Wie im irdischen Wilden Westen mit dem Lasso, schwingen die Tuchuk das Seil und fangen mit der Schlinge Tiere, Sklaven und auch Feinde ein. Das Opfer welches am Boden liegt kann so auch gleichzeitig mit dem restlichen Seil gefessel und an der Kaiila oder einem Wagen festgebunden werden.


Stab:

Die goreanischen Bauern benutzen oft einen Stab als Waffe. Der Stab ist 7 Fuß lang und 2 Inch (5 cm) stark und der ständige Begleiter eines Bauern. Einige Bauern sind sehr geschickt im Umgang mit ihnen. Auch wenn der Stab keine Klingen hat können sich die geübten Bauern als Kämpfer mit dem Stab sehr gut verteidigen, sogar gegen Schwertkämpfer. Nicht nur als Waffe ist der Stab nützlich, er dient gleichzeitig auch als Wegbegleiter beim Durchqueren von unwegsamen Gelände oder auch Flüssen. Wenn man an ihren Enden Körbe befestigt, kann man den Stab auf den Schultern mit den zusätlichen Lasten gut balancieren.


Garotte:


Eine Garotte ist eine Waffe zum Würgen der Opfer. Sie besteht meist aus einem Draht, der an beiden Enden Holzgriffe aufweist, so kann sie sicher und fest gepackt und die Stärke des Würgegriffes kann variable eingestellt werden. Die Garotte kann mit ihrem Draht mühelos eine Kehle durchschneiden. Einige dieser Waffen werden aber nicht zum Töten verwendet. Sie weisen anstatt des Drahtes Bänder aus weicheren Materialien, wie z.B. Leder auf. Mit ihnen werden die Opfer nur gefangen und fixiert. Eine weitere Art der Garotte dient zum Einfangen von Sklavinnen, sie wird auch Mädchen-Fang-Kette genannt. Zwischen den Holzgriffen ist eine goldenen Kette gespannt, die ihre Opfer nur bis zur Besinnungslosigkeit würgt. In der Regel wird mit ihr kein Goraner, ob Sklave oder Freier getötet.


***Copyright: Syleena Sheridan***

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